"Hört, hört" - Neue Audiotour am Mosel-Radweg

REGION. Mit der neuen Audiotour "Lauschpunkte am Mosel-Radweg" können Radfahrer den Mosel-Radweg auf sehr lebendige und unterhaltsame Art neu erleben. Die Beschilderung von insgesamt 40 Lauschpunkten auf der 240 Kilometer langen Strecke von Perl bis Koblenz ist nun abgeschlossen. Im Auftrag der Mosellandtouristik hat die Firma Hoffmann am vergangenen Mehr

Polizei sucht vermissten 72-jährigen Mann

TRIER/WILTINGEN. Die Polizei sucht einen 72-jährigen Mann aus Wiltingen, der seine Wohnung am 6. Februar vermutlich mit seinem Auto verlassen hat. Nach den bisherigen Ermittlungen verließ Wolfgang Dederichs am Mittwochnachmittag, 6. Februar, seine Wohnung mit seinem roten Mazda MX 5 mit TR-Kennzeichen mit unbekanntem Ziel. Der Vermisste ist etwa 1.70 Meter Mehr

Die Südtiroler Dolomiten und die Aborigines

ECHTERNACH. Was haben die Südtiroler Dolomiten mit den Aborigines in Australien zu tun? Dieser Frage geht vom 6. bis 31. März eine Ausstellung im Trifolion nach, die sich mit den Spuren unserer Vorfahren beschäftigt. Zu sehen ist zeitgenössische Kunst der australischen Aborigines im Dialog mit vergoldeten Skulpturen aus Südtirol Mehr

Es war lediglich ein schönes Konzert

TRIER. Auszeichnungen säumen den Weg der deutschen Musikerin und Liedermacherin Dota Kehr. 2011 erhielt die gelernte Medizinerin den Förderpreis der Stadt Mainz beim Deutschen Kleinkunstpreis, 2014 den Fred-Jay-Preis für deutsche Liedertexte, 2016 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und in diesem Jahr den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson/Musik/Lied. Am Mehr

Neustart in Echternach – Das FESTIVAL ECHTERLIVE

ECHTERNACH. Festivals haben in Echternach eine lange Tradition. Seit 1975 traten hier im Klassik-Bereich Weltstars wie Yehudi Menuhin, Anne-Sophie Mutter oder Gidon Kremer auf, ebenso hochklassisch besetzt der Jazz-Teil, wo Namen wie Ray Charles, Ella Fitzgerald und Stan Getz noch heute träumen lassen.  Doch spätestens seit der Eröffnung der Mehr

“…und ist Mensch geworden”

Josef mit dem Jesus-Kind - Skulptur aus dem 16. Jahrhundert.

Josef mit dem Jesus-Kind – Skulptur aus dem 16. Jahrhundert.

TRIER. Im Museum am Dom ist am Sonntag die Sonderausstellung “…und ist Mensch geworden” zu Weihnachtlichem aus Trierer Sammlungen eröffnet worden. Bis zum 25. Januar zeichnen Exponate die biblische Geschichte von Maria, Josef und Jesus von dessen Geburt bis zur Flucht nach Ägypten auf. Somit beschränkt sich das Museum in seiner diesjährigen Sonderausstellung nicht auf die reine Weihnachtsgeschichte. Werke alter christlicher Kunst, aber auch Darstellungen der Ikonenmalerei sowie zeitgenössische Kunst sind zu sehen. Bilder, Skulpturen sowie Krippen bereichern die Ausstellung. Mehr

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“Bischof, hier steht Dein Gottesvolk!”

Durch die Sternstraße zum Bischofssitz - der Potestzug der Beckinger gegen Bischof Ackermann.

Durch die Sternstraße zum Bischofssitz – der Potestzug der Beckinger gegen Bischof Ackermann.

TRIER. Rund 100 Katholiken aus dem saarländischen Beckingen (bei Saarlouis) haben am Samstag vor dem Amtssitz des Trierer Bischofs Stephan Ackermann gegen die Amtsenthebung von Pfarrer Christoph Eckert demonstriert. Der 50-jährige Priester, der elf Jahre lang in der Pfarrei gewirkt hatte, war am 17. November durch Ackermann von seinen Pflichten entbunden worden. Eckert gilt als äußert konservativ, traditionalistisch und orthodox. Der Trierer Bischof hatte dem Priester vorgeworfen, er spalte die Kirchengemeinde. Bereits Anfang August wollte Ackermann den Beckinger Pfarrer versetzen. Dieser weigerte sich jedoch, der Anweisung seines Bischofs zu entsprechen. Daraufhin leitete das Generalvikariat ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Kirchenrebell ein. Eckart darf nicht mehr in die Gemeinde zurückkehren, hat aber angekündigt, in Rom gegen die Anordnung Ackermanns Beschwerde einzulegen. Bis zur Entscheidung des Vatikans können Monate vergehen. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Gesellschaft 6 Kommentare

Der Kommentar – Wie der Betrunkene am Laternenpfahl

Der Kommentar.

Der Kommentar.

Was also soll man nun davon halten? Die Trierer Grünen steuern schnurstracks auf eine Koalition mit der CDU zu. Den Euphemismus “Verantwortungsgemeinschaft” benutzte auf dem jüngsten Parteitag übrigens keiner der grünen Vordenker mehr. Man hat wohl in den Reihen der ehemaligen Alternativ-Partei inzwischen selbst gemerkt, wie lächerlich das in der Öffentlichkeit klingt. Selbstverständlich wird auch weiterhin betont, die Zusammenarbeit mit der Union ziele auf Gemeinsamkeiten in einzelnen Sachfragen ab. Das jedoch erinnert an eine uralte Meldung der Prawda (Wahrheit). Nach dem Laufduell zwischen einem amerikanischen und einem sowjetischen Athleten schrieb die Zeitung zur Hochzeit des kalten Krieges, der sowjetische Läufer habe einen hervorragenden zweiten Platz belegt, während der Mann des imperialistischen Klassenfeindes nur Vorletzter geworden sei. Der Amerikaner hatte gesiegt. Lediglich zwei Läufer waren am Start gewesen. Das aber verschwieg die Zeitung. Auch bei den Trierer Grünen dreht man sich die Wahrheit inzwischen so, wie man sie haben möchte. Oder um mit einem der grünen Vordenker zu sprechen: “Es gibt eben nicht nur die eine Wahrheit!” Auch gut. Folglich macht man sie sich so, wie sie einem gefällt. Mehr

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Der Gastkommentar – Mit Geschichte(n) Zukunft gestalten

Franz Kluge - Professor für Medien, Design und Gestaltung.

Franz Kluge – Professor für Medien, Design und Gestaltung.

Von Professor Franz Kluge

Für das ganz gegenwärtige, manchmal auch gestrige Trier, das angesichts des jüngsten Neustarts “Zurück in der Zukunft” der rheinland-pfälzischen Regierungschefin im Futurum erst noch ankommen muss, ist “Kulturerbe und Medienkultur – Geschichte als digitale Erlebniswelt” ein großes Thema. Ein zu großes Thema vielleicht oder eines, das Zeichen setzen und weiter erzählt werden sollte? Initiiert und veranstaltet von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP: “Wir holen die Zukunft in die Gegenwart”), in Kooperation mit der Hochschule Trier (“Jede Menge Zukunft”) und der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE: “Wir machen Geschichte lebendig”), wollte man in diesem Sinne an einem langen Donnerstagabend, übrigens Tag drei der Fastnachtssaison 2014/15 (immerhin ebenfalls Kulturerbe, wenn auch immateriell und wie die Landesregierung so in Trier “.. fest in Frauenhand”) zukunftsweisende Kultur- und Medienfragen besprechen. Einleitend ist sogleich zu sagen, dass gerade in Trier das Zusammengehen von Kulturerbe und Medienkultur besondere Achtsamkeit erfordert, aber gerne auch karnevaleske Aufmerksamkeit beanspruchen darf. Der Bedeutung dieses Themas ist auf Dauer wohl nur dann Rechnung zu tragen, wenn man Beiträgen dieser Art als Eröffnung eines nachhaltigen, gleichermaßen kulturell wie ökonomisch motivierten Zukunftsdiskurses eine Chance auf Fortsetzung gibt. Mehr

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Nell-Breuning-Preis für Heiner Geißler

Vorgänger und Nachfolgerin als Sozialminister des Landes: Geißler und Dreyer.

Vorgänger und Nachfolgerin als Sozialminister des Landes: Geißler und Dreyer.

TRIER. Als Auszeichnung für sein Lebenswerk erhält der frühere rheinland-pfälzische Sozial- und spätere Bundesminister Dr. Heiner Geißler (84) den mit 10.000 Euro dotierten Oswald von Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier 2015. Als Vorsitzender des Preisgerichts gab Oberbürgermeister Klaus Jensen die Entscheidung der Jury am Donnerstag bekannt. Jensen sagte, mit der Auszeichnung werde das Lebenswerk des Sozialpolitikers Geißler gewürdigt, das sich stets in den Dienst der von Pater Nell-Breuning maßgeblich geprägten katholischen Soziallehre mit den Grundpfeilern der Solidarität, Subsidiarität und der Gerechtigkeit gestellt habe. Geißlers Einsatz für soziale Gerechtigkeit weltweit stehe in Einklang mit den Grundaussagen der christlichen Soziallehre, auf die sich der streitbare Christdemokrat für sein Handeln stets berufen habe. Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Parteitag der Trierer Grünen

Der neue Vorstand der Trierer Grünen: Peter Hoffmann, Wolf Buchmann, Mareike Lieb, Isabel Lutz, Christa Jessulat, Johannes Wiegel, Hans Peter Simon und Antje Eichler.

Der neue Vorstand der Trierer Grünen: Peter Hoffmann, Wolf Buchmann, Mareike Lieb, Isabel Lutz, Christa Jessulat, Johannes Wiegel, Hans Peter Simon, Antje Eichler und Felizitas Boie (v.l.n.r.).

TRIER. Der reporter hat heute live vom Parteitag der Trierer Grünen aus dem “Café Balduin” berichtet − unter anderem über die Verhandlungen zwischen CDU und Grünen zum beabsichtigten Bündnis im Trierer Stadtrat. Die Journalistin Antje Eichler ist neue Vorstandssprecherin der Partei und damit Nachfolgerin von Petra Kewes. Vorstandssprecher Wolf Buchmann erhielt bei seiner Wiederwahl einen heftigen Denkzettel. Mit 23 Ja-Stimmen erreichte der Jurist die erforderliche Mehrheit von 20 Ja-Stimmen nur knapp. Politisch zeichnet sich ab, dass die Grünen das Bündnis mit der CDU in trockene Tücher bringen wollen. Im Januar soll der Schwur erfolgen – dann will die Verhandlungskommission den Mitgliedern das Bündnispapier zur Abstimmung vorlegen. Der Abend zum Nachlesen… Mehr

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Millionenschwere Morgengabe für die grüne Braut

Dienstnachmittag, 16 Uhr, Gelände der Egbert-Schule: In Schutzanzügen und Atemmasken betreten Stadträte und Mitglieder des Schulausschusses das Gebäude an der Olewiger Straße - unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Dienstnachmittag, 16 Uhr, Gelände der Egbert-Schule: In Schutzanzügen und Atemmasken betreten Stadträte und Mitglieder des Schulausschusses das Gebäude an der Olewiger Straße – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

TRIER. CDU und Grünen planen nach reporter-Informationen, offenbar noch im Dezember, spätestens jedoch Anfang kommenden Jahres einen Grundsatzbeschluss zum Neubau der Egbert-Grundschule als Antrag in den Trierer Stadtrat einzubringen. Schuldezernentin Angelika Birk (Grüne) hatte die Fraktionen jüngst erneut aufgefordert, ihre Positionen dazu einzureichen. Am vergangenen Montag wollte Birk die Angelegenheit zudem im Stadtvorstand beraten. Am Dienstag trafen sich ferner Stadträte und Mitglieder des Schulausschusses unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um das Gebäude an Olewiger Straße in Augenschein zu nehmen. Der reporter war ebenfalls vor Ort und wurde von Erwin Kuhn von der städtischen Gebäudewirtschaft und Dezernentin Birk vom Gelände verwiesen. Nach der Begehung tagte der zuständige Ausschuss. Die Tagesordnung wurde jedoch erst am Mittwoch, einen Tag nach der Ausschusssitzung, im Ratsinformationssystem der Stadt veröffentlicht. Dahinter könnte nach Einschätzung von Beobachtern Absicht stecken. So solle verhindert werden, heißt es auf den Fluren des Rathauses, dass die Presse zu früh informiert ist. Denn der durchaus heikle Punkt, der den Neubau von Egbert betrifft, wurde im nichtöffentlichen Teil ohne eigenen Tagesordnungspunkt unter der nichtssagenden Überschrift “Schulangelegenheiten” behandelt. Die Kosten für den Egbert-Neubau sollen nach Schätzungen weit über dem von der Verwaltung veranschlagten Betrag von 3,5 Millionen Euro liegen. Von fünf Millionen Euro und mehr ist inzwischen die Rede. Mehr

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Bündnis von CDU und Grünen – “Konstruktive Gespräche”

CDU-Fraktionschef Dr. Ulrich Dempfle.

CDU-Fraktions-Chef Dr. Ulrich Dempfle gilt neben Kaster als zweiter Bauherr des schwarz-grünen Bündnisses zwischen Union und Grünen.

TRIER. Die Stadtratsfraktionen von CDU und Grünen haben am Dienstag in einer gemeinsamen Presseerklärung ihre Absicht bekräftigt, die laufenden Verhandlungen über ein Bündnis im Trierer Rat zu einem positiven Abschluss zu führen. Die gemeinsamen Gespräche werden als “außerordentlich konstruktiv” bezeichnet. Zuletzt hatten sich die Verhandlungsführer von Union und Grünen am Montag zu einem etwa einstündigen Meinungsaustausch getroffen. Dabei sei “in guter Atmosphäre” das weitere Vorgehen besprochen worden. Am vergangenen Freitag hatte der reporter über die Hintergründe der schwarz-grünen Bündnisverhandlungen berichtet. Die Grünen wollen so ein Bündnis zwischen Union und SPD verhindern. Dies könnte eine mögliche Abwahl der grünen Sozial- und Schuldezernentin Angelika Birk nach sich ziehen. Die CDU will durch die Zusammenarbeit mit den Grünen auf kommunaler Ebene im Oberzentrum Trier ein Zeichen für die Landtagswahl 2016 setzen. Mehr

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