Jörg Knör kommt mit seiner "Jahr-100-Show“ nach Trier

TRIER. Wenn der Bambi-Preisträger Jörg Knör am Freitag, 26. April in die Tufa  einlädt, feiert er nicht nur seinen 60. Geburtstag, sondern auch 40 Jahre Showkarriere. Dazu liefert er ein spezielles Jubiläums-Programm: Die Jahr-100-Show. Andere schreiben ihre Biografie – Jörg Knör spielt sie einfach live auf der Bühne. Er präsentiert Mehr

Inklusion heißt heute, mitten in der Stadt leben

TRIER. Barrierefreier Wohnraum mit neuesten Standards in kürzester Distanz zur Innenstadt und das zu erschwinglichen Preisen – für 18 Menschen mit Beeinträchtigungen ist dieser Traum dank des Wohnungsbau-Unternehmens IFA in Erfüllung gegangen. In unmittelbarer Nachbarschaft des Filmtheaters "Broadway" hat die IFA in der Paulinstraße ein Haus mit fast 50 Mehr

Mund auf – Augen auch!

TRIER. Von Klassik über Gospel bis hin zu Jazz: Am Samstag, 27. April, wird die Erfolgsgeschichte der Trierer Chormeile weiter geschrieben. Dann laden der Kreis-Chorverband Trier-Stadt und die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) bereits zum zwölften Mal in die Fußgängerzone ein, die von insgesamt 41 Chören und 1.100 Mehr

15 Feuerwehrleute auf Lebenszeit verbeamtet

TRIER. Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat während eines Empfangs in seinem Büro 15 Feuerwehrmänner auf Lebenszeit verbeamtet, die eine dreijährige Ausbildung durchlaufen haben. Der Stadtchef würdigte hierbei das Engagement der jungen Männer: "Sie riskieren im Ernstfall Ihr Leben für Andere. Das verdient Respekt und dazu gehört auch die Verbeamtung.“ Da Mehr

Mehr Geld für den Dezernenten

TRIER. Der Stadtrat stimmte am Mittwoch der Umgruppierung von Thomas Schmitt zu. Die Kommunal-Besoldungsverordnung Rheinland-Pfalz sieht für die hauptamtlichen Wahlbeamten in den Gemeinden nach Größenordnungen gestaffelt jeweils zwei Besoldungsgruppen vor. Vorgesehen ist, dass die hauptamtlichen Wahlbeamten in den ersten beiden Dienstjahren in der unteren der beiden Besoldungsgruppen einzustufen sind. Entsprechend Mehr

Flüchtlings-Politik – “Regierung ist gescheitert”

Die Landesregierung sei mit ihrer Flüchlings-Politik gescheitert, sagt Katrin Werner, Trierer Bundestagsabgeordnete der Linken.

Die Landesregierung sei mit ihrer Flüchlings-Politik gescheitert, sagt Katrin Werner, Trierer Bundestagsabgeordnete der Linken.

TRIER/MAINZ. Wegen des derzeit großen Zustroms von Flüchtlingen nach Rheinland-Pfalz – aktuell vor allem aus dem Kosovo – hat die Landesregierung am Freitag angekündigt, in den Aufnahmeeinrichtungen (AfA) in Trier und Ingelheim Zelte als vorübergehende Provisorien aufzustellen. Integrationsministerin Irene Alt (Grüne) sagte am Freitag in Mainz, derzeit gebe es dazu keine Alternative. Die Zelte, die einen festen Boden haben und mit Feldbetten ausgestattet sein sollen, werden in Trier in der AfA-Außenstelle in Euren aufgestellt. Alleine in den vergangenen beiden Tagen sind über 250 Flüchtlinge in Trier angekommen. Die Politik der rot-grünen Landesregierung wird derweil nicht nur von der CDU-Opposition scharf kritisiert. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete Katrin Werner (Die Linke) spricht vom Mainzer Scheitern in der Flüchtlingspolitik. Am Dienstag hatte der Trierer Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen, einen Runden Tisch zur Flüchtlingshilfe einzurichten – in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Integration und Migration, der AG Frieden sowie weiteren Vereinen und Organisationen. Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Politik 16 Kommentare

Weiberfastnacht – “Keine dramatischen Vorkommnisse”

Konkurrenten ja, Feierfreunde gestern am dem Hauptmarkt trotzdem – Jutta Albrecht und Udo Köhler, die beide für die Trierer CDU in den Landtag wollen.

Konkurrenten ja, Feierfreunde gestern auf dem Hauptmarkt trotzdem – Jutta Albrecht und Udo Köhler, die beide für die Trierer CDU in den Landtag wollen.

TRIER. Ohne dramatische Vorkommnisse sei der Fette Donnerstag bis zum frühen Abend aus der Sicht der städtischen Rettungs- und Betreuungskräfte sowie des Ordnungsamtes verlaufen, teilt das Presseamt der Stadt am Abend in einer Presseinformation mit. Die exzessiven Zustände, wie sie sich ohne Alkoholverbot in der Innenstadt zuletzt 2012 ereigneten, hätten sich “in diesem Jahr glücklicherweise nicht wiederholt”. Dennoch gab es laut Rathaus einige Vorfälle, die in erster Linie auf überhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen gewesen seien. Auch die Trierer Polizei zieht in ihrer Pressemitteilung eine insgesamt positive Bilanz. Dazu habe wesentlich das Präsenzkonzept beigetragen, so Einsatzleiter Rainer Nehren. Mehr

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Lärm an der Westtrasse – Leise Hoffnung für Anwohner

Mit bis zu 90 km/h dürfen die Güterzüge durch die westlichen Trierer Stadtteile fahren.

Mit bis zu 90 km/h dürfen die Güterzüge durch die westlichen Trierer Stadtteile fahren.

TRIER. Die Deutsche Bahn AG hat in einem Schreiben an die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Katarina Barley erneut unterstrichen, dass sie Temporeduzierungen für Güterzüge auf der Trierer Westtrasse ablehne. Diese Position hatte das Staatsunternehmen bereits im Sommer des vergangenen Jahres gegenüber der Politik eingenommen. Allerdings treibe die Bahn die Entwicklung der sogenannten Flüsterbremsen in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung weiter voran. Bis Ende 2020 sollen alle 60.000 Güterwagen der DB Schenker Rail das neue Bremssystem erhalten. Das bekräftigt Jürgen Konz als Konzernbevollmächtigter für Rheinland-Pfalz und das Saarland gegenüber Barley. Konz’ Brief an Barley liegt dem reporter vor. Die Sozialdemokratin hatte im Dezember im reporter-Interview angekündigt, sich weiter für einen effektiven Lärmschutz an der Weststrecke einsetzen zu wollen. Am kommenden Freitag, 13. Februar, trifft sich zudem der Ministerrat um Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit dem Vorstand der DB Schenker Rail AG. Im Meinungsaustausch wird auch der Lärmschutz Thema sein. Auch Dreyer hatte im reporter-Interview angekündigt, den Lärmschutz für Anlieger an den Schienentrassen deutlich verbessern zu wollen. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 39 Kommentare

Wechsel in der Unileitung – Przybilski übernimmt

Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel (l.) und Vizepräsident Prof. Dr. Georg Müller Fürstenberger (r.) begrüßen Prof. Dr. Martin Przybilski (2.v.l.) als neuen Vizepräsidenten. Er hat das Amt von Prof. Dr. Thomas Raab (3.v.l.) übernommen. Foto: Uni Trier

Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel (l.) und Vizepräsident Prof. Dr. Georg Müller Fürstenberger (r.) begrüßen Prof. Dr. Martin Przybilski (2.v.l.) als neuen Vizepräsidenten. Er hat das Amt von Prof. Dr. Thomas Raab (3.v.l.) übernommen. Foto: Uni Trier

TRIER. In einer Feierstunde mit zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft sowie Emeriti und Aktiven aus sämtlichen Fachbereichen hat die Universität Trier am Mittwoch den Amtswechsel im Präsidium offiziell vollzogen: Der Altphilologe Prof. Dr. Martin Przybilski ist neuer Vizepräsident für Studium und Lehre. Er übernahm die Geschäfte von Jurist Prof. Dr. Thomas Raab, dessen Amtszeit am 9. Januar nach vier Jahren geendet hatte. Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Aus dem Trierer Stadtrat

Der umstrittene Drogeriemarkt auf dem Petrisberg hat auch heute den Stadtrat beschäftigt - Investor Ifa wünscht sich mehr Verkaufsfläche.

Der umstrittene Drogeriemarkt auf dem Petrisberg hat auch heute den Stadtrat beschäftigt – Investor Ifa wünscht sich mehr Verkaufsfläche.

TRIER. Der reporter hat heute live von der Sitzung des Trierer Stadtrates berichtet. Das Mehrheits-Bündnis aus CDU und Grünen konnte sich mit seinem Antrag, die Hauptsatzung der Stadt zur Stärkung der Ortsbeiräte bereits jetzt zu ändern, nicht durchsetzen. Die Sprecher der Opposition von SPD bis hin zur FDP verwiesen in der Debatte auf das Konzept der Verwaltung, das in einer eigenen Arbeitsgruppe erarbeitet worden war. Daraufhin einigte sich der Rat darauf, den Antrag von Schwarz-Grün noch einmal im Steuerungsausschuss unter Einbeziehung aller 19 Ortsvorsteher zu beraten. Vor allem von den kleinen Fraktionen wurde die Erhöhung der Bezüge für die ehrenamtlichen Orts-Chefs kritisiert. Das kostet die Stadt rund 83.000 Euro zusätzlich im Jahr. OB Klaus Jensen bestätigte während der Situng die vom reporter genannte Summe. Die Vorlage der Verwaltung zum umstrittenen Drogeriemarkt auf dem Petrisberg wurde vom Rat nicht zur Kenntnis genommen. Die Debatte selbst wurde teilweise mit harten Bandagen zwischen CDU/Grünen auf der einen und der SPD auf der anderen Seite geführt. Ferner beschloss das Gremium am Abend, die Eintrittspreise in die städtischen Freibäder zu erhöhen, sowie die Umwandlung der Rechtsform des Theaters in eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Auf Antrag der SPD und mit Ergänzungsanträgen von CDU und Grünen wird in Trier ein Runder Tisch zur Flüchtlingsarbeit gegründet. Hier der Abend zum Nachlesen im Live-Ticker… Mehr

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Malu Dreyer im Interview – “Rot-Grün steht fest zusammen”

Die Landesregierung bringe Rheinland-Pfalz mit vielen Projekten gegen die Stimmen der CDU voran, sagt Dreyer im Interview mit dem reporter. Foto: Elisa Biscotti/Staatskanzlei

Die Landesregierung bringe Rheinland-Pfalz mit vielen Projekten gegen die Stimmen der CDU voran, sagt Dreyer im Interview mit dem reporter. Foto: Elisa Biscotti/Staatskanzlei

TRIER. Seit zwei Jahren führt sie als Ministerpräsidentin die rot-grüne Landesregierung in Mainz – als Nachfolgerin von Kurt Beck. Im nächsten Jahr zieht Malu Dreyer erstmals als Regierungschefin in den Landtagswahlkampf, gegen die CDU und ihre Herausforderin Julia Klöckner. Im Interview mit dem reporter sagt die Triererin, dass sie erneut als Direktkandidatin im Wahlkreis Trier antreten wird. Sie sagt ferner, dass Rot-Grün in Mainz fest zusammenstehe – ungeachtet des neuen Bündnisses zwischen CDU und Grünen an der Mosel. Sie weist die Kritik von Landrat Günther Schartz (CDU) an den Kosten des Karl-Marx-Jahres 2018 energisch zurück. Und sie sagt, wie das Land der hochverschuldeten Stadt etwa beim Groß-Projekt Theaterneubau helfen will und kann. Die Kanzlerkandidatin Malu Dreyer wird es 2017 wohl nicht geben – auch nicht nach einem Wahlsieg im kommenden Jahr. Mit der Ministerpräsidentin sprach Eric Thielen Mehr

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Weiberfastnacht – Furcht vor neuen Exzessen

Wird der Hauptmarkt am kommenden Donnerstag wieder zum Schauplatz von Alkohol- und Gewaltexzessen, wie 2012 geschehen? Die Einsatzkräfte bereiten sich auf alle Eventualitäten vor.

Wird der Hauptmarkt am kommenden Donnerstag wieder zum Schauplatz von Alkohol- und Gewaltexzessen, wie 2012 geschehen? Die Einsatzkräfte bereiten sich auf alle Eventualitäten vor.

TRIER. Zur Party am kommenden Weiberdonnerstag, 12. Februar ab 11.11 Uhr auf dem Hauptmarkt, hat die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) als Veranstalter ein erneuertes Sicherheitskonzept vorgestellt. Nach der Aufhebung des Alkoholverbots sind die Ordnungskräfte nach Angaben der Stadtverwaltung jetzt mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Nach den Eskalationen im Jahr 2012 und den anschließenden Auflagen in den Jahren 2013 und 2014 hatte der Stadtrat im vergangenen November beschlossen, dass 2015 kein “Narrenkäfig” errichtet werden soll. Diese Entscheidung bedeutet außerdem, dass es im Unterschied zu den Vorjahren kein generelles Alkoholverbot auf dem Hauptmarkt gibt. Letztmalig vor dem Weiberdonnerstag 2015 kamen am 13. Januar Vertreter des Runden Tischs zusammen, um unter den geänderten Bedingungen die weiteren Vorbereitungen abzustimmen. Inzwischen wurden auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Trierer Schulen in einem eigenen Brief informiert. Darin weist die ADD ausdrücklich daraufhin, dass am Weiberdonnerstag Schulpflicht bestehe, sofern keine anderen Regelungen getroffen worden seien. Auch die Polizei stellt sich auf die veränderte Rechtslage ein, die der vom Jahr 2012 entspricht, als die Situation in der Trierer Innenstadt eskalierte. Mehr

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Haushalt der Stadt – Ein Armutszeugnis

Rüdiger Rauls – Trierer Autor und Journalist.

Rüdiger Rauls – Trierer Autor und Journalist.

Von Rüdiger Rauls

Der Begriff Armutszeugnis ist hier wörtlich zu verstehen. Denn der Haushalt ist ein Beleg für die katastrophale Finanzlage der Stadt. Aber Trier ist damit kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in eine Zündschnur der Verschuldung über Mainz nach Berlin und von Tokio bis Washington. Die führenden kapitalistischen Staaten der Welt sind hoffnungslos überschuldet. Mehr

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