Ein schwieriges Thema: Güterbahnhof und Walzwerk

TRIER. Der Abriss der Gebäude des alten Walzwerkes ausgangs des vergangenen Jahres fand im Stadtteil Kürenz nicht nur Zustimmung. Im Gegenteil. Quasi im Handumdrehen formierte sich hier die Bürgerinitiative (BI) "Quartiersentwicklung Walzwerk Kürenz". Die meldete sich eindringlich beim Grundstückeigentümer "Triwo" wie auch beim Ortsbeirat zu Wort und wusste dabei Mehr

Jermaine Bucknor nimmt am ALLSTAR Day teil

TRIER. Er ist der erfahrenste Gladiator im Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier und kennt die easyCredit Basketball Bundesliga aus seiner Zeit beim TBB Trier und in Frankfurt. Jetzt kehrt der Kanadier auf die große Bühne der höchsten deutschen Basketballliga zurück. Im Rahmen des ALLSTAR Day am 23. März 2019 Mehr

Zufriedene Mitarbeiter sichern den Fachkräftebestand

TRIER. 250.000 Stellen sind im Handwerk nach einer Einschätzung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks deutschlandweit unbesetzt. Angesichts dieses Fachkräftemangels ist es umso wichtiger, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Wirtschaftspsychologen der Universität Trier haben hierzu ein praxistaugliches Instrument entwickelt, das die Zufriedenheit von Mitarbeitern ermittelt. Derzeit läuft in Betrieben aller Mehr

Wo Kunst und Handwerk Hand in Hand gehen

TRIER. Großer Bahnhof im Stadtmuseum Simeonstift: Am Freitagabend wurden hier unter starker Beteiligung der Öffentlichkeit der Staatspreis und der Förderpreis für das Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz 2019 sowie der Preis des Handwerks 2019 verliehen. Diese Veranstaltung findet alle drei Jahre statt, kommt wegen der vier Standorte der Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz aber Mehr

Mehr Klimaschutz war das Anliegen der Jugend

TRIER. "Friday for Future" – unter diesem Motto gab es am heutigen Freitag weltweit 1700 Kundgebungen und Schülerstreiks für den Klimaschutz, alleine in Deutschland waren rund 200 angekündigt. Auch in Trier versammelten sich auf dem Domfreihof mehrere Hundert Schüler und Studierende. Sie zogen über den Hauptmarkt, die Brot- und Mehr

Kunst in Trier-West – Mancke gewinnt Wettbewerb

Künstler Christoph Mancke (2. v. r.) präsentiert mit Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (2. v. l.) sowie Elke Saleh und Mohsen Khosravi von der Gebäudewirtschaft seinen Siegerentwurf von "Kunst am Bau". Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Marita Wallrich (rechts) freut sich auf die Realisierung.

Künstler Christoph Mancke (2. v. r.) präsentiert mit Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (2. v. l.) sowie Elke Saleh und Mohsen Khosravi von der Gebäudewirtschaft seinen Siegerentwurf von “Kunst am Bau”. Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Marita Wallrich (rechts) freut sich auf die Realisierung. Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER. Eine Treppe, die in die Luft ragt. Scheinbar ins Nichts. Nach der letzten Stufe ein kleines Plateau, von welchem man eine ganz andere Perspektive einnimmt und den Gedanken freien Lauf lassen kann. Diese Skulptur des Lünebacher Künstlers Christoph Mancke wurde bei dem städtischen Wettbewerb “Kunst am Bau” von der Jury auf den ersten Platz gewählt. Mehr

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Wahl von Kaes-Torchiani-Nachfolger erst im Januar

Simone Kaes-Tocrhiani muss noch bis zum Januar warten - dann erst entscheidet sich, ob sie eine zweite Amtszeit bekommt.

Simone Kaes-Torchiani muss noch bis zum Januar warten – dann erst entscheidet sich, ob sie eine zweite Amtszeit bekommt. Foto: Stadt Trier

TRIER. Die Wahl des neuen Trierer Baudezernenten findet definitiv erst im Januar statt. Das hat der reporter jetzt aus gut informierten Rathaus-Kreisen erfahren. Ursprünglich sollte die Wahl bereits in der kommenden Sitzung des Stadtrates am 16. Dezember über die Bühne gehen. Doch CDU und Grünen hatten dagegen ihr Veto eingelegt. Beide Fraktionen planen ein Bündnis im Trierer Rat. Die Verhandlungen zwischen den Parteien sollen bis Anfang Januar abgeschlossen sein. Die Wahl des Nachfolgers von Simone Kaes-Torchiani (CDU) gilt neben dem Neubau der Egbert-Grundschule als eine der beiden Nagelprobe für das schwarz-grüne Bündnis. Mehr

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“…und ist Mensch geworden”

Josef mit dem Jesus-Kind - Skulptur aus dem 16. Jahrhundert.

Josef mit dem Jesus-Kind – Skulptur aus dem 16. Jahrhundert.

TRIER. Im Museum am Dom ist am Sonntag die Sonderausstellung “…und ist Mensch geworden” zu Weihnachtlichem aus Trierer Sammlungen eröffnet worden. Bis zum 25. Januar zeichnen Exponate die biblische Geschichte von Maria, Josef und Jesus von dessen Geburt bis zur Flucht nach Ägypten auf. Somit beschränkt sich das Museum in seiner diesjährigen Sonderausstellung nicht auf die reine Weihnachtsgeschichte. Werke alter christlicher Kunst, aber auch Darstellungen der Ikonenmalerei sowie zeitgenössische Kunst sind zu sehen. Bilder, Skulpturen sowie Krippen bereichern die Ausstellung. Mehr

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“Bischof, hier steht Dein Gottesvolk!”

Durch die Sternstraße zum Bischofssitz - der Potestzug der Beckinger gegen Bischof Ackermann.

Durch die Sternstraße zum Bischofssitz – der Potestzug der Beckinger gegen Bischof Ackermann.

TRIER. Rund 100 Katholiken aus dem saarländischen Beckingen (bei Saarlouis) haben am Samstag vor dem Amtssitz des Trierer Bischofs Stephan Ackermann gegen die Amtsenthebung von Pfarrer Christoph Eckert demonstriert. Der 50-jährige Priester, der elf Jahre lang in der Pfarrei gewirkt hatte, war am 17. November durch Ackermann von seinen Pflichten entbunden worden. Eckert gilt als äußert konservativ, traditionalistisch und orthodox. Der Trierer Bischof hatte dem Priester vorgeworfen, er spalte die Kirchengemeinde. Bereits Anfang August wollte Ackermann den Beckinger Pfarrer versetzen. Dieser weigerte sich jedoch, der Anweisung seines Bischofs zu entsprechen. Daraufhin leitete das Generalvikariat ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Kirchenrebell ein. Eckart darf nicht mehr in die Gemeinde zurückkehren, hat aber angekündigt, in Rom gegen die Anordnung Ackermanns Beschwerde einzulegen. Bis zur Entscheidung des Vatikans können Monate vergehen. Mehr

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Der Kommentar – Wie der Betrunkene am Laternenpfahl

Der Kommentar.

Der Kommentar.

Was also soll man nun davon halten? Die Trierer Grünen steuern schnurstracks auf eine Koalition mit der CDU zu. Den Euphemismus “Verantwortungsgemeinschaft” benutzte auf dem jüngsten Parteitag übrigens keiner der grünen Vordenker mehr. Man hat wohl in den Reihen der ehemaligen Alternativ-Partei inzwischen selbst gemerkt, wie lächerlich das in der Öffentlichkeit klingt. Selbstverständlich wird auch weiterhin betont, die Zusammenarbeit mit der Union ziele auf Gemeinsamkeiten in einzelnen Sachfragen ab. Das jedoch erinnert an eine uralte Meldung der Prawda (Wahrheit). Nach dem Laufduell zwischen einem amerikanischen und einem sowjetischen Athleten schrieb die Zeitung zur Hochzeit des kalten Krieges, der sowjetische Läufer habe einen hervorragenden zweiten Platz belegt, während der Mann des imperialistischen Klassenfeindes nur Vorletzter geworden sei. Der Amerikaner hatte gesiegt. Lediglich zwei Läufer waren am Start gewesen. Das aber verschwieg die Zeitung. Auch bei den Trierer Grünen dreht man sich die Wahrheit inzwischen so, wie man sie haben möchte. Oder um mit einem der grünen Vordenker zu sprechen: “Es gibt eben nicht nur die eine Wahrheit!” Auch gut. Folglich macht man sie sich so, wie sie einem gefällt. Mehr

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Der Gastkommentar – Mit Geschichte(n) Zukunft gestalten

Franz Kluge - Professor für Medien, Design und Gestaltung.

Franz Kluge – Professor für Medien, Design und Gestaltung.

Von Professor Franz Kluge

Für das ganz gegenwärtige, manchmal auch gestrige Trier, das angesichts des jüngsten Neustarts “Zurück in der Zukunft” der rheinland-pfälzischen Regierungschefin im Futurum erst noch ankommen muss, ist “Kulturerbe und Medienkultur – Geschichte als digitale Erlebniswelt” ein großes Thema. Ein zu großes Thema vielleicht oder eines, das Zeichen setzen und weiter erzählt werden sollte? Initiiert und veranstaltet von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP: “Wir holen die Zukunft in die Gegenwart”), in Kooperation mit der Hochschule Trier (“Jede Menge Zukunft”) und der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE: “Wir machen Geschichte lebendig”), wollte man in diesem Sinne an einem langen Donnerstagabend, übrigens Tag drei der Fastnachtssaison 2014/15 (immerhin ebenfalls Kulturerbe, wenn auch immateriell und wie die Landesregierung so in Trier “.. fest in Frauenhand”) zukunftsweisende Kultur- und Medienfragen besprechen. Einleitend ist sogleich zu sagen, dass gerade in Trier das Zusammengehen von Kulturerbe und Medienkultur besondere Achtsamkeit erfordert, aber gerne auch karnevaleske Aufmerksamkeit beanspruchen darf. Der Bedeutung dieses Themas ist auf Dauer wohl nur dann Rechnung zu tragen, wenn man Beiträgen dieser Art als Eröffnung eines nachhaltigen, gleichermaßen kulturell wie ökonomisch motivierten Zukunftsdiskurses eine Chance auf Fortsetzung gibt. Mehr

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Nell-Breuning-Preis für Heiner Geißler

Vorgänger und Nachfolgerin als Sozialminister des Landes: Geißler und Dreyer.

Vorgänger und Nachfolgerin als Sozialminister des Landes: Geißler und Dreyer.

TRIER. Als Auszeichnung für sein Lebenswerk erhält der frühere rheinland-pfälzische Sozial- und spätere Bundesminister Dr. Heiner Geißler (84) den mit 10.000 Euro dotierten Oswald von Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier 2015. Als Vorsitzender des Preisgerichts gab Oberbürgermeister Klaus Jensen die Entscheidung der Jury am Donnerstag bekannt. Jensen sagte, mit der Auszeichnung werde das Lebenswerk des Sozialpolitikers Geißler gewürdigt, das sich stets in den Dienst der von Pater Nell-Breuning maßgeblich geprägten katholischen Soziallehre mit den Grundpfeilern der Solidarität, Subsidiarität und der Gerechtigkeit gestellt habe. Geißlers Einsatz für soziale Gerechtigkeit weltweit stehe in Einklang mit den Grundaussagen der christlichen Soziallehre, auf die sich der streitbare Christdemokrat für sein Handeln stets berufen habe. Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Parteitag der Trierer Grünen

Der neue Vorstand der Trierer Grünen: Peter Hoffmann, Wolf Buchmann, Mareike Lieb, Isabel Lutz, Christa Jessulat, Johannes Wiegel, Hans Peter Simon und Antje Eichler.

Der neue Vorstand der Trierer Grünen: Peter Hoffmann, Wolf Buchmann, Mareike Lieb, Isabel Lutz, Christa Jessulat, Johannes Wiegel, Hans Peter Simon, Antje Eichler und Felizitas Boie (v.l.n.r.).

TRIER. Der reporter hat heute live vom Parteitag der Trierer Grünen aus dem “Café Balduin” berichtet − unter anderem über die Verhandlungen zwischen CDU und Grünen zum beabsichtigten Bündnis im Trierer Stadtrat. Die Journalistin Antje Eichler ist neue Vorstandssprecherin der Partei und damit Nachfolgerin von Petra Kewes. Vorstandssprecher Wolf Buchmann erhielt bei seiner Wiederwahl einen heftigen Denkzettel. Mit 23 Ja-Stimmen erreichte der Jurist die erforderliche Mehrheit von 20 Ja-Stimmen nur knapp. Politisch zeichnet sich ab, dass die Grünen das Bündnis mit der CDU in trockene Tücher bringen wollen. Im Januar soll der Schwur erfolgen – dann will die Verhandlungskommission den Mitgliedern das Bündnispapier zur Abstimmung vorlegen. Der Abend zum Nachlesen… Mehr

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