Ein Rundum-Angebot bis hin zum Bewerbungsfoto

TRIER. Ausbildungsberufe gibt es viele – aber welcher ist der richtige für mich? Eine Frage, die sich Jahr für Jahr Jugendliche aufs Neue stellen. Die beste Möglichkeit, darauf die richtige Antwort zu bekommen, bietet dabei die jährliche zweitägige Ausbildungsmesse "Future – Blick' in Deine Zukunft", zu der die Agentur Mehr

Ein erfolgreicher Politiker ohne falsche Bescheidenheit

ECHTERNACH. Er sieht sich selbst als "Dinosaurier", erinnert gerne daran, dass er schon für Europa stritt, als die Europäische Union noch aus neun Mitgliedsstaaten bestand. Europa ist ihm trotz aller Widrigkeiten über die ganzen Jahre hinweg ein Anliegen geblieben; einen Nationalstaat Europa aber will und kann er sich beim Mehr

Stephan Ackermann seit zehn Jahren Bischof von Trier

TRIER. Vor zehn Jahren hat der damalige Papst Benedikt XVI Stephan Ackermann zum Bischof von Trier ernannt. Anlässlich des zehnten Jahrestags seiner Amtseinführung lädt das Bistum Trier zu einem Dankgottesdienst ein. Er findet statt am Freitag, 24. Mai, um 10 Uhr im Trierer Dom. Alle Gläubigen sind herzlich zur Mehr

DGB wirbt für die Wahl von proeuropäischen Parteien

TRIER. Der DGB beginnt die Woche der Europawahl mit einem bundesweiten Aktionstag. In Trier werden am Montag, 20. Mai, Gewerkschaftsmitglieder in den Betrieb Heintz van Landewyck gehen, um die Beschäftigten über die Europawahl zu informieren. "Bei der Europawahl geht es um viel, denn die europäische Einigung ist in Bedrängnis geraten. Mehr

Ein belebender und bewegender "Hoffnungsspaziergang"

TRIER. Hoffnung ist das Motiv der Bildergalerie, die aktuell im Foyer des Helenenhauses, eine Einrichtung der Vereinigten Hospitien, zu besichtigen ist. Die Ausstellung lädt Bewohner, Besucher sowie Mitarbeitende ein, entlang hoffnungsfroher Bilder zu promenieren. Die Ausstellung ist ein Projekt Studierender der Pflegewissenschaft an der Universität Trier. Dort erforscht Professorin Margit Mehr

Der Mann für das ganz große Geld

Der neue Intendant Karl M. Sibelius ist in die Planungen des Theater-Neubaus eng einbezogen.

Der neue Intendant Karl M. Sibelius ist in die Planungen des Theater-Neubaus eng einbezogen.

TRIER. Schwindlig ist ihm bisher wohl noch nicht geworden. Und wenn doch, wird es sein Geheimnis bleiben. Triers parteiloser Dezernent Thomas Egger ist aktuell im Rathaus der Mann für das ganz große Geld. Den Neubau der Trierer Feuerwehr hat der ehemalige Freidemokrat unter seiner Regie. Bis zu 40 Millionen Euro, vielleicht auch mehr, stehen hier an. Parallel dazu treibt Egger seinen zweiten Neubau voran – den des Trierer Theaters. Die ursprüngliche Schmerzgrenze von 40 Millionen Euro ist nach reporter-Informationen wohl nicht mehr zu halten. Nach eingehender Analyse in Zusammenarbeit mit dem künftigen Intendanten Karl M. Sibelius und dem Berliner Architekten Professor Jörg Springer sind die Fachleute zum Ergebnis gekommen: Der Neubau des Kulturhauses könnte bis zu 50 Millionen Euro kosten. Am Standort Augustinerhof wird hingegen festgehalten. Egger will nun schnellstmöglich einen Architektenwettbewerb ausschreiben lassen, um so konkret in die Verhandlungen mit dem Land über die Fördermittel eintreten zu können. Der künftige Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) hatte bereits im November im Interview mit dem reporter angekündigt, er wolle bis zum Sommer die ausgearbeiteten Unterlagen in Mainz einreichen. Der scheidende Theater-Intendant Gerhard Weber stellte zudem am Dienstagabend im Kulturausschuss die Bilanzzahlen der Spielzeit 2013/2014 vor. Demnach konnte das Kulturhaus gegenüber dem Vorjahr zulegen: 112.271 Zuschauer strömten zu den Vorstellungen – und damit über 7.000 mehr als in der vorherigen Spielzeit. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Kultur, Politik 3 Kommentare

Spiel mit dem Feuer

Der Neubau der Trierer Hauptfeuerwache ist längst zum Politikum geworden. Dezernent Thomas Egger will nun eine Entscheidung erzwingen.

Der Neubau der Trierer Hauptfeuerwache ist längst zum Politikum geworden. Dezernent Thomas Egger will nun eine Entscheidung erzwingen.

TRIER. Der Neubau der Trierer Hauptfeuerwache droht zum politischen Zankapfel zwischen dem Mehrheits-Bündnis aus CDU und Grünen auf der einen und dem Großteil der Rats-Opposition sowie der Verwaltung auf der anderen Seite zu werden. Nach reporter-Informationen strebt Dezernent Thomas Egger seinerseits nun eine politische Lösung an. Er will dem Stadtrat am 19. März in nichtöffentlicher Sitzung seine Vorlage präsentieren und das Gremium so zu einer Entscheidung zwingen. Die Diskussion selbst wird sowohl in der baubegleitenden Kommission als auch in den entsprechenden Ausschüssen nach wie vor unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen geführt. reporter-Recherchen ergaben allerdings, dass Egger dem Rat eine Prioritätenliste auf Basis seines Papiers vom Dezember (wir berichteten) vorlegen wird. Darin wird der Standort Spitzmühle klar favorisiert. Dem vom schwarz-grünen Bündnis hingegen bevorzugten Standort Löwenbrückener Straße wird nach dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums nur der dritte Platz eingeräumt. Die Grünen lehnen die Spitzmühle mit Unterstützung der CDU und wohl auch der Links-Fraktion jedoch ab. Ferner haben die Grünen nach weiteren reporter-Informationen auch ein Gesprächsangebot Eggers ausgeschlagen. Der Dezernent hatte allen Fraktionen vorgeschlagen, sie über seine Vorstellungen zu informieren. CDU und SPD sprachen mit Egger. Von den Freien Wählern (FWG), der FDP und wohl auch der AfD wird der Dezernent ohnehin unterstützt. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 25 Kommentare

Die Westtrasse von unten betrachtet

Der zunehmende Güterverkehr auf der ungeschützten Westtrasse ist den Anwohnern links der Mosel ein ständiger Dorn im Auge.

Der zunehmende Güterverkehr auf der ungeschützten Westtrasse ist den Anwohnern links der Mosel ein ständiger Dorn im Auge.

Von Rüdiger Rauls

TRIER. Seit Jahren sucht man im Trierer Rathaus nach Konzepten, den Stadtteil Trier-West aufzuwerten. Es mangelt am Geld und Ideen. Zudem ist die Unterstützung durch die Bevölkerung an einem Tiefpunkt angelangt, wie die Beteiligung an der OB-Wahl zeigte. Nun droht der Ausbau des Schienenverkehrs,  die Anziehungskraft des Stadtteils mit den einhergehenden Verkehrs- und Umweltproblemen noch mehr zu beeinträchtigen. Bisher haben sich nur die Bahn, die Parteien und Behörden zu der Wiederbelegung der Westtrasse geäußert, also die Politik im weitesten Sinne. Aber wie ist die Stimmung in den betroffenen Stadtteile dazu? Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Politik 4 Kommentare

Völker, hört die Signale!

Kind einer emordeten Vaterfigur - Jan Brunhoeber lebt den in all seinen Facetten zerrissenen Helden bis zur Körperlichkeit aus. Foto: Marco Piecuch

Kind einer emordeten Vaterfigur – Jan Brunhoeber lebt den in all seinen Facetten zerrissenen Helden bis zur Körperlichkeit aus. Foto: Marco Piecuch

TRIER. Hingehen, ansehen, weitersagen. Alexander May inszeniert im Theater “Die Orestie”, aber kaum einer schaut zu. Was beweist: Das Trierer Kulturhaus hat weder ein Problem mit seiner Qualität noch mit seinen Stücken noch mit seinen Schauspielern. Das Theater Trier hat aber offensichtlich ein Kommunikationsproblem. Bleibt der halbe Saal wie am Freitagabend leer, kann etwas nicht stimmen. Denn May ist tatsächlich eine vollkommen dichte Inszenierung gelungen: kurzweilig, spannend, brennend aktuell. Vom Augustinerhof aus weist der Finger auf den Wahnsinn der Welt. Wie der Hund stets nur den Hund zeugt, so zeugt Blut immer nur Blut, Gewalt immer nur Gewalt: Naher Osten, Ukraine, Afrika, Asien – Billionen für Rüstung und Waffen, der Wahnsinn hat Methode. Er zeigt aber auch das Versagen der Mächtigen. In der Tyrannis sowieso, in den angeblichen Demokratien ebenso. Wer also kann an der Macht von Interessen zweifeln, deren schmutzige Hände immer wieder sichtbar werden? Seit Aischylos hat die Menschheit kaum etwas dazugelernt. Auch das ist eine Botschaft des Abends. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Kultur 3 Kommentare

“Politik hat Flüchtlingsproblematik verschlafen”

Zum Besuch in Trier gehörte für Serap Güler auch ein Abstecher in den Kreuzgang des Trierer Doms.

Zum Besuch in Trier gehörte für Serap Güler auch ein Abstecher in den Kreuzgang des Trierer Doms.

TRIER. Eine Tradition soll er begründen, der “Ladies Lunch” der CDU-Frauen in Trier. Schon beim Auftakt zur neuen Reihe im Walderdorff‘s am Domfreihof konnte Jutta Albrecht viele interessierte Teilnehmerinnen begrüßen. Gastrednerin war die CDU-Landtagsabgeordnete Serap Güler aus Nordrhein-Westfalen. Güler ist ferner Sprecherin des Arbeitskreis “Integration” der CDU. Auf Einladung der Frauen-Union (FU) weilte Güler für einen Tag in Trier. Albrecht ist Vorsitzende der hiesigen Frauen-Union. Am 14. März kandidiert die Lehrerin für den Vorsitz im Kreisverband Trier der CDU. Mehr

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Preis für Zivilcourage – Mutige Helfer, besonnene Köpfe

Matthias Kern, Josua Klein, Till Werkhausen und Louis Ziegler entdeckten einen Mann, der sich das Leben nehmen wollte, alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Foto: Gabi Böhm

Matthias Kern, Josua Klein, Till Werkhausen und Louis Ziegler entdeckten einen Mann, der sich das Leben nehmen wollte, alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Foto: Gabi Böhm

TRIER. Sie sind Vorbilder: Ein Mann verhindert in letzter Sekunde, dass ein Jugendlicher in den Tod springt. Ein Bankangestellter setzt dem Bankräuber nach – und nimmt ihm die Beute ab. Ein zufälliger Passant bemerkt Feuer in einem Wohnhaus, alarmiert die Feuerwehr, sucht nach Verletzten und beginnt eigenhändig mit den Löscharbeiten. Und ein Trio verhindert eine Vergewaltigung. Sie und viele weitere besonnene Köpfe wurden jetzt mit dem Zivilcourage-Preis der Stadt Trier und des Polizeipräsidiums ausgezeichnet. Mehr

Erstellt am Autor Gabi Böhm in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

SPD-Parteitag – Keine Experimente

Längst unumstritten als Partei- und Fraktions-Chef: Sven Teuber wird die SPD weiter führen. Rückendeckung erhält er nicht nur von Rainer Lehnart, sondern auch durch Begoña Hermann (rechts).

Längst unumstritten als Partei- und Fraktions-Chef: Sven Teuber wird die SPD weiter führen. Rückendeckung erhält er nicht nur von Rainer Lehnart, sondern auch durch Begoña Hermann (rechts).

TRIER. Nein, Überraschungen sind keine zu erwarten. Am 21. März hält die Trierer SPD ihren Parteitag ab – in der Mensa des Finanzamtes. Sven Teuber wird Parteivorsitzender bleiben, sein Stellvertreter heißt auch nach dem Parteitag Markus Nöhl, seine Stellvertreterinnen Begoña Hermann und Anna Gros. Andreas Schleimer bleibt Schriftführer, Christine Frosch wohl Kassiererin. Gegenkandidaten gibt es keine. An der Spitze der SPD bleibt somit alles beim Alten. Nur bei den Beisitzern soll es Veränderungen geben, wie Teuber gegenüber dem reporter bestätigte. “Wir wollen einige neue Leute nach vorne holen”, sagt der amtierende und sicher auch neue Parteichef. So wollen die Sozialdemokraten etwa den inzwischen weiter wachsenden Ortsverein Kürenz um Stefan Wilhelm stärker in die Arbeit des Stadtverbandes einbinden. Über die Landtagskandidatur werden die Genossen am 11. Mai auf einem weiteren Parteitag separat entscheiden. Eine Überraschung ist auch hier nicht zu erwarten. Malu Dreyer wird erneut antreten. Das hatte die amtierende Ministerpräsidentin bereits im Interview mit dem reporter angekündigt. Die Trierer SPD wird ihrer Gallionsfigur geschlossen folgen. Mehr

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Drei Dinge braucht die Stadt

Die Fußgängerbrücke an der Aulbrücke wird noch in diesem Jahr abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Auch die Aulbrücke gehörte zum Danaer-Geschenk der Deutschen Bahn an die Stadt.

Die Fußgängerbrücke an der Aulbrücke wird noch in diesem Jahr abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Auch die Aulbrücke gehörte zum Danaer-Geschenk der Deutschen Bahn an die Stadt.

TRIER. Es könnte natürlich besser sein, aber auch viel schlimmer. Weil die Stadt Trier im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz seit 2004 ein eigenes Kataster zu den städtischen Brücken unterhält, wissen die Fachleute im Rathaus um Tiefbauchef Wolfgang van Bellen zumindest, wo es knirscht, knackt und klemmt. Insgesamt 143 Brücken und weitere 100 sogenannte Ingenieursbauwerke wie Stützmauern, Lärmschutzwände und Überhangbauwerke hat die Stadt in ihrer Regie zu unterhalten, zu pflegen und notfalls zu sanieren. Alleine für den Brückenbau werden laut Tiefbauamt in den kommenden drei Jahren 6,65 Millionen Euro benötigt. Dabei reichen die veranschlagten 630.000 Euro für die jährliche Unterhaltung, die sich prozentual aus dem Anschaffungswert für alle Brücken von rund 42 Millionen Euro ergeben, kaum aus. Darüber informierte Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) am Dienstag ihren Ausschuss ebenso wie über den Sachstand zu den 30-Kilometer-Zonen in der Stadt. Hier seien “gefühlt 95 Prozent aller möglichen Zonen bereits umgesetzt”, sagte die Christdemokratin. Mehr

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