Mit Abitur aufs "goldene Ruhekissen"

TRIER. Stuckateurmeister Pasquale Buccio hat am Max-Planck-Gymnasium Werbung für sein Handwerk gemacht. Nicht als einziger. "Ist jemandem bewusst, in was für einem Gebäude ihr seid?", fragt Buccio in die Elfklässlerrunde am Max-Planck-Gymnasium. Den Baustil möchte er wissen. "Gotik", sagt ein Schüler. Fast. Es ist Neugotik. Buccio ist gekommen, um das Mehr

Musik für einen lauen Sommerabend

TRIER. Im 3. Mixed Zone Konzert des Theaters Trier sind das Philharmonische Orchester der Stadt Trier unter Leitung von Jochem Hochstenbach und das Bossarenova Trio um die brasilianische Sängerin Paula Morelenbaum zusammengetroffen. Heraus kam ein entspannter musikalischer Mix aus klassischen, lateinamerikanischen und modernen Hiphop-Anklängen. Für den reporter war Anke Mehr

Renan Demirkan: "Bücher sind geistige Nahrung"

TRIER. Wenn es um kulturelle Veranstaltungen geht, blickt manche Stadt neidvoll auf das reiche Angebot der Mosel-Kulturhauptstadt. Ein Baustein davon ist "StadtLesen", das Lesefestival unter freiem Himmel. Am gestrigen Donnerstag hatte das Team von Sebastian Mettler zum sechsten Mal in Folge den Domfreihof mit mehr als 3.000 Büchern aus Mehr

Echternach: Eine ganze Stadt im Klang der Musik

ECHTERNACH. Musikfreunde sollten sich Freitag, 21. Juni, ganz dick in ihrem Kalender eintragen. Denn an diesem Tag bewegt sich eine ganze Stadt im Klang der Musik: Zum elften Mal organisieren die Stadt Echternach, die regionale Musikschule und das Kulturzentrum Trifolion gemeinsam die aktuelle Auflage der "Fête de la Musique”. An Mehr

Bund gibt 200.000 Euro für St. Matthias

TRIER/BERLIN. Die Benediktinerabtei St. Matthias in Trier kann weiter restauriert werden. Denn heute erhielt der Trierer CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Steier die Bestätigung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU): 200.000 Euro fließen aus dem Programm "National wertvolle Kulturdenkmäler" des Bundes in einen weiteren Bauabschnitt. Steier hatte sich für Mehr

Der Sieger trägt Rot

SPD-Chef Sven Teuber war am Dienstagabend ohne Ölkanne, dafür aber mit dem großen Leimtopf unterwegs - seine Taktik ging auf.

SPD-Chef Sven Teuber war am Dienstagabend ohne Ölkanne, dafür aber mit dem großen Leimtopf unterwegs – seine Taktik ging auf.

Vielleicht lag es ja am süffigen Rebensaft, der im Untergeschoss des Rathauses ausgeschenkt wurde. Vielleicht aber auch an den leckeren Schnittchen, belegten Brötchen und Frikadellen, die von einer Metzgerei aus Feyen geliefert worden waren. Vielleicht wollte man auch einfach nur den Geburtstag von Thomas Egger in trauter Einigkeit begehen. Oder es lag doch am Heiligen Geist, der kurz vor Weihnachten sogar Politiker zu beseelen vermag. Wie dem auch gewesen sein mag: So viel Harmonie war selten im Trierer Rat wie am Dienstagabend – trotz der klaren Fronten in den thematischen Disputen. Eine Analyse von Eric Thielen Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Aus dem Trierer Stadtrat

Protest der Humboldtianer zu Beginn der Stadtratssitzung - vorne links Schulleiter Ralph Borschel.

Protest der Humboldtianer zu Beginn der Stadtratssitzung – vorne links Schulleiter Ralph Borschel.

Der reporter hat heute Abend live aus der letzten Stadtratssitzung des Jahres berichtet. Das Fazit: Die städtischen Tempokontrollen (KGÜ) werden kommen. Ein Großteil der Christdemokraten enthielt sich − wie erwartet − bei der Asbtimmung über die Vorlage von Dezernent Thomas Egger, um so den gewünschten grünen Bündnispartner nicht zu brüskieren. Diesmal stimmten die Grünen geschlossen für die KGÜ. Ansonsten gilt: Das offiziell noch immer nicht besiegelte Bündnis aus Union und Grünen wirkt zumindest vorderhand stabil. Trotzdem gingen einige Punkte des SPD-Antrages zum Humboldt-Gymnasium durch. Die Humboldtianer dürfen sich jedenfalls auf neue Schulräume im Robert-Schuman-Gebäude freuen − zumindest temporär. Inzwischen hat der reporter in Zusammenarbeit mit dem Presseamt der Stadt alle Verlinkungen überarbeitet. Die Vorlagen und Anträge können somit abgerufen werden. Der Abend zum Nachlesen im Ticker… Mehr

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Paukenschlag – FDP fordert Aus für Egbert im Gartenfeld

Doe FDP fordert die Aufgabe des Schulstandortes "Egbert" im Gartenfeld.

Die FDP fordert die Aufgabe des Schulstandortes “Egbert” im Gartenfeld.

TRIER. Das dürfte in der Debatte am heutigen Abend im Trierer Stadtrat für mächtig Zündstoff sorgen: Die FDP wartet mit einem Ergänzungsantrag zum Vorstoß der SPD bezüglich Humboldt-Gymnasium und Barbara-Grundschule auf. Die Liberalen fordern nicht weniger, als die Egbert-Grundschule im Gartenfeld aufzugeben. Wörtlich heißt es im FDP-Antrag: “Die Grundschule Egbert wird am bisherigen Standort aufgegeben und in das Gebäude der aufgegebenen Grundschule Kürenz verlegt.” Zudem sollen die Schulbezirke derart neu gestaltet werden, dass Schüler aus Kürenz in der neuen Egbert-Grundschule, bisherige Egbert-Schüler aus dem Gartenfeld aber auch in Olewig unterrichtet werden können. Mehr

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Trierer Weißhaus schließt zum Jahresende

Zum Jahresende wird der Gastronomie-Betrieb auf dem Weißhaus vorläufig eingestellt. Foto: Weißhaus

Zum Jahresende wird der Gastronomie-Betrieb auf dem Weißhaus vorläufig eingestellt. Foto: Weißhaus

TRIER. Eine Trierer Institution geht in den einstweiligen Ruhestand: Zum Jahresende schließt das Restaurant im Weißhaus über dem Moselufer. Entsprechende reporter-Informationen bestätigte jetzt Ralf Frühauf vom städtischen Presseamt. Das Pächter-Ehepaar Adamkiewicz zieht sich aus Altersgründen aus dem Geschäft zurück, der Restaurant-Betrieb wird zunächst vorläufig eingestellt. Seit April ist das klassizistische Gebäude wieder im alleinigen Besitz der Stadt, nachdem es zuvor von der Bauherren-Gemeinschaft “Weißhaus” verwaltet worden war. Bereits 1881 war auf dem Weißhaus der erste Gastronomie-Betrieb eröffnet worden. Mehr

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Hoffnung für Humboldt

Die Sanierung des Robert-Schuman-Gebäudes in der Kaiserstraße wird voraussichtlich 4,3 Millionen Euro kosten.

Die Sanierung des Robert-Schuman-Gebäudes in der Kaiserstraße wird voraussichtlich 4,3 Millionen Euro kosten.

TRIER. Die Tage des scheidenden Jahres werden immer kürzer, die Tagesordnungen hingegen länger. Am nächsten Dienstag kommt der Trierer Stadtrat zu seiner letzten Sitzung in 2014 zusammen. 41 Punkte wollen die kommunalen Parlamentarier am Abend im öffentlichen Teil behandeln, darunter etliche Erreger-Themen – wie etwa die Sanierung des Robert-Schuman-Gebäudes in der Kaiserstraße, die Übernahme der Tempokontrollen durch die Stadt und den Zustand des Straßenbelags in der Fußgängerzone. Für die Karl-Marx-Ausstellung 2018 soll gemeinsam mit dem Land eine Gesellschaft gegründet werden. In vier Jahren jährt sich der Geburtstag des berühmtesten Trierers zum 200. Mal. Stadt und Land planen Ausstellungen im Landes- und Stadtmuseum, die an jene der Konstantin-Ausstellung heranreichen sollen. Mehr

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“Wir wünschen uns nur Frieden, Frieden, Frieden”

Auf großen Plakaten stehen einfache Wörter und Sätze, die von den  Flüchtlingen in der Afa in der Luxemburger Straße gelernt werden. Foto: Gabi Böhm

Auf großen Plakaten stehen einfache Wörter und Sätze, die von den Flüchtlingen in der Afa in der Luxemburger Straße gelernt werden. Foto: Gabi Böhm

TRIER. Yasmin ist 18, sie stammt aus Somalia: Vollwaise, minderjähriges Folteropfer in einem libyschen Gefängnis auf der Flucht nach Europa. Muhammed (50) kommt aus Syrien. Sein Bruder wurde von Terroristen ermordet. Muhammed und Yasmin stehen für die Schicksale von 1.130 Asylbewerbern in den beiden Trierer Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende. Knapp 1.500 Menschen suchen aktuell Schutz in Rheinland-Pfalz. Im nächsten Jahr rechnen Fachleute mit 15.000 Asylsuchenden. Eine Reportage von Gabi Böhm Mehr

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Der Gastkommentar – Es rumort richtig

Rüdiger Rauls - Trierer Autor und Journalist.

Rüdiger Rauls – Trierer Autor und Journalist.

Von Rüdiger Rauls

In Trier-West kommt es zu Konflikten zwischen den Flüchtlingen in der General-von-Seidel-Kaserne und den umliegenden Anwohnern. Auch die Flüchtlingsunterkunft in der Dasbachstraße ist häufig Anlass zu Diskussionen und Unmut in der Trierer Öffentlichkeit. Vor einigen Wochen gingen in Köln “Hooligens gegen Salafisten” auf die Straße. In Dresden treffen sich montags immer mehr Bürger, die gegen die Islamisierung des Abendlandes demonstrieren. Ähnliche Proteste gegen Überfremdung finden zunehmend auch in anderen Städten der Republik statt. Die Spannungen zwischen den Gruppen der Bevölkerung nehmen zu. Das zeigt sich nicht nur in Konflikten zwischen “Deutschen” und “Ausländern”, aber hier ganz besonders. Diese Proteste immer nur auf das Wirken rechtsextremer Gruppen zurückzuführen, wird dem Problem nicht gerecht. Offensichtlich ist da sehr viel Unmut, wenn mittlerweile der Protest auch von Kreisen getragen wird, die sich bisher politisch eher unauffällig oder zurückhaltend verhalten haben. Diesem Problem ist auch nicht mit Beschimpfung oder Verachtung der Demonstrierenden beizukommen, ebenso wenig wie mit Lobeshymnen auf Vielfalt, Buntheit und Weltoffenheit. Sie führen zu einer Konfrontation, die nicht weiter hilft. Ohne sachliche Analyse dieser gesellschaftlichen Erscheinung wird Abhilfe schwierig. Mehr

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Die Umfaller

Im Steuerungsausschuss gaben die Grünen am Donnerstagabend ihre ursprüngliche Position für den gewünschten Bündnispartner CDU auf.

Im Steuerungsausschuss gaben die Grünen am Donnerstagabend ihre ursprüngliche Position für den gewünschten Bündnispartner CDU auf.

TRIER. Der städtische Steuerungsausschuss hat am Donnerstagabend dem Druck des Investors Ifa aus Schillingen nachgegeben und einen Drogeriemarkt auf dem Petrisberg genehmigt. Die Mehrheit aus CDU, Grünen, Freien Wählern und Linken ignorierte die Vorlage der Verwaltung und auch die Empfehlung des Runden Tisches zum Einzelhandel. Beide hatten sich gegen die nachträgliche Genehmigung ausgesprochen. Die CDU hatte sich schon im Frühjahr für den Drogeriemarkt stark gemacht. Die Grünen hingegen hatten noch im April gemeinsam mit der SPD gegen die Aufweichung des städtischen Einzelhandelskonzeptes votiert. Auch in der Abschlussberatung des Runden Tisches am 16. Oktober sprachen sie sich gegen das Ansinnen des Investors aus. Doch inzwischen laufen die Verhandlungen zwischen Union und Grünen über ein Bündnis im Rat auf Hochtouren. Die Wende bei den Grünen gilt als erste Gegenleistung der Partei für den Schwenk der CDU bei der Egbert-Schule, dem Standort der Hauptfeuerwache und der Position der Union zu Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne). In der mehr als einstündigen, hoch emotionalen Debatte im Ausschuss geriet der Drogeriemarkt zum wahren Politikum – bis hin zu Drohungen des grünen Wortführers Reiner Marz gegen die Sozialdemokraten. Mehr

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