Planungssicherheit für Kinder- und Jugendhilfe

TRIER. Der Kinder- und Jugendförderplan 2018 – 2020 wird in der kommenden Sitzung des Trierer Stadtrates Thema der Beratungen sein. Das teilte Bürgermeisterin Angelika Birk bei einer Pressekonferenz mit.

Der Kinder- und Jugendförderplan ist das zentrale Steuerungselement zur Gestaltung der Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe. Es bildet die verbindliche Grundlage für die Gestaltung der Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Gleichzeitig schafft es Planungssicherheit für die freien Träger und Bürger, dass die erforderlichen Leistungen ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Stimmt der Stadtrat dem Entwurf zu, werden laut Birk in den kommenden Wochen auf der Grundlage des Kinder- und Jugendförderplans Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit den Trägern der Jugendhilfe/Wohlfahrtspflege abgeschlossen.

Die Ausgaben sehen für das laufende Jahr 3.772.081 Euro vor. Dieser Betrag soll im folgenden Jahr auf 4.391.637 Euro steigen. Für 2019 sieht das Planwerk 4.458.265 Euro vor und für 2020 dann 4.545.090 Euro. In der Aufstellung habe man die Steigerung von Sach- und Personalkosten berücksichtigt, betonte die Bürgermeisterin.

Erstmalig sollen mit dem schwul-lesbischen Beratungszentrum SCHMIT-Z (vorgesehen 10.000 Euro), den Naturfreunden Quint (vorgesehen 10.000 Euro) und der Jugendarbeit beim Club Aktiv (vorgesehen 2000 Euro) weitere Einrichtungen neu in die institutionelle Förderung aufgenommen werden. (rl)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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