Poetikvorlesung mit Yoko Tawada an der Uni Trier

TRIER. Am 29. Mai kommt die weltweit anerkannte japanische Lyrikerin Yoko Tawada an die Universität Trier. Ihr Thema: “Von Metaphernwäldern und flüchtigen Abenden“.

In diesem Jahr richtet die Forschungsgruppe “Lyrik in Transition“ die öffentliche Ringvorlesung der Universität Trier aus. Ihrem Arbeitsgebiet entsprechend haben die Veranstalter für die Vorträge das Format einer Poetikvorlesung gewählt.

Die in Tokyo geborene Yoko Tawada lebt inzwischen in Berlin und ist weltweit anerkannt für ihr Schreiben zwischen japanischer und deutscher Sprache und Kultur. Dafür hat sie eine Reihe bedeutender internationaler Auszeichnungen erhalten, darunter den Akutagawa-Preis, den Kleist-Preis und die Carl-Zuckmayer-Medaille.

Transformation und Überwindung von sprachlichen, geografischen sowie körperlichen Grenzen kennzeichnen Yoko Tawadas Poetik. Mit Sprachspielen und Wortwitz arbeitet sie kulturelle Unterschiede heraus, indem sie unter anderem europäische und östliche Mythen aus dem Zusammenhang herauslöst und diese auf originelle Weise umschreibt.

Die Poetikvorlesung beginnt am Mittwoch, 29. Mai, um 18.15 Uhr im Hörsaal 9 in Gebäude E der Universität Trier. (tr)


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