RÖMERSTROM Gladiators: Revanche in Paderborn

Auf dem Kanadier Jermaine Bucknor ruhen auch bei der Begegnung in Paderborn die Hoffnungen der Trierer Fans. Foto: Photogroove/Simon Engelbert

TRIER/PADERBORN. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier stehen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor der nächsten Herausforderung. Am heutigen Samstag treffen die Moselstädter nämlich auswärts auf die Uni Baskets Paderborn. Sprungball in der Maspernhölle ist um 19.30 Uhr.

“Wir haben die Partie natürlich aufgearbeitet, die Dinge klar angesprochen und unsere Konsequenzen gezogen, jetzt müssen wir klar nach vorne schauen und uns den Dingen widmen, die vor uns liegen. Das bedeutet: Voller Fokus auf Paderborn.“ Head Coach Christian Held ließ im Vorfeld der Partie gegen die Uni Baskets seinerseits keinen Zweifel daran, dass das Spiel gegen Hanau vom vergangenen Wochenende nicht spurlos an ihm vorbei gegangen ist. Doch umso klarer ist der Trainer in der Zielsetzung für den Endspurt der regulären Saison: “Wir wollen nach wie vor in die Playoffs. Und auf dem Weg dahin wird dir nichts geschenkt. Ich sage es immer wieder: Es gibt keine einfachen Gegner. Auch Paderborn wird eine Herausforderung, die uns alles abverlangen wird. Darauf haben wir uns vorbereitet.“

Das Team von Head Coach Uli Naechster steht derzeit auf dem 13. Tabellenplatz, sechs Punkte hinter einem Playoff-Platz. Doch von diesem Tagellenrang sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Uni Baskets sind immer wieder für Überraschungen und starke Spiele gut. Mit Siegen gegen Rostock, Tübingen, Quakenbrück und eben die Gladiators in der Hinrunde, haben die Ostwestfalen immer wieder aufhorchen lassen. Doch schaffen sie es nicht ihre Stärken konstant auf das Parkett zu kriegen. Hinzu kommt, dass mit Grant Benzinger der bisherige Top Scorer aufgrund eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison ausfällt. Ein bitterer Verlust, den die Baskets mit der Nachverpflichtung von Darnell Foreman, aber auch mit dem Einsatz des gesamten Teams kompensieren wollen. Die größte Stärke der Paderborner ist dabei das physische, intensive Spiel in Defense und Offense. Viel Scoringlast liegt dabei auf Shooting Guard Connor Wood, der in dieser Saison 12,7 Punkte, drei Assists und 2,9 Rebounds pro Partie sammelt. Danach kommt eine sehr ausgeglichene Statistik mit starken Big Men wie Martin Seiferth oder Matthew Klinewski und ballsicheren Guads wie Demetrius Ward und Daniel Mixich. Der Kader von Uli Nächster ist insgesamt sehr ausgeglichen besetzt, was das Team wenig ausrechenbar macht.

Doch für die Gladiators wird es grundsätzlich darum gehen, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen und vor allem von der ersten Sekunde an präsent zu sein. “Wir dürfen uns keine Schwächephase leisten, müssen den Kampf direkt annehmen und unsere Stärken ausspielen. Dann haben wir die Chance auch dieses schwere Spiel für uns zu entscheide”, erklärt Held. Die Gladiatoren müssen in Paderborn auf Kyle Dranginis und Lucien Schmikale, der aufgrund einer Fußverletzung ausfällt, verzichten. Ob Thomas Grün nach seiner Verletzung am Samstag auflaufen kann, steht darüber hinaus ebenfalls noch nicht fest.

Die Fans der Trierer Gladiatoren können das Spiel wie gewohnt in der Mapsernhölle in Paderborn oder via Livestream verfolgen. Die Arena Trier bietet im Front Of House ein Public Viewing des Spiels an. Sprungball ist um 19.30 Uhr. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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