RÖMERSTROM Gladiators wollen wieder Erfolg

Flieg höher, Jermaine! Hier setzt sich Jermaine Bucknor gegen die Mannschaft der Uni Baskets Paderborn durch. Foto: Vincenzo Sarnelli

TRIER. Jetzt gilt es. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier bestreiten am kommenden Samstag um 20 Uhr ihr nächstes Heimspiel in der Arena Trier (Livestream ab 19.30 Uhr auf airtango.live). Zu Gast sind die Nürnberg Falcons. Für die Gladiatoren geht es beim Tabellennachbar darum, wieder zu alter Stärke zurück zu finden.

Eine anstrengende, aber spannende Woche liegt hinter den Gladiators. Nach der Auswärtsniederlage bei den Uni Baskets Paderborn hatte Christian Held vor allem Kritik am Defensivverhalten seines Teams geübt und eben in jener Woche schwerpunktmäßig an diesen Dingen gearbeitet. Spannend war die Trainingswoche vor allem, weil Held von seinen Spielern nach der Kritik auch eine entsprechende Reaktion im Training erwartet hatte. Und die kam: “Wir baden nicht in Selbstmitleid. Wir müssen aus der Situation lernen, die Herausforderung annehmen und intensiv und hart arbeiten.“

Gegen Paderborn hatte Held vor allem im Rebounding und im Foulverhalten die Hauptursachen der Niederlage ausgemacht. Insgesamt war die Fehlerquote für den Head Coach der Gladiatoren individuell in der Verteidigung zu hoch. Doch den Fokus leidglich auf diese beiden Aspekte zu legen, greift für den Basketballlehrer zu kurz: “Sicher haben wir auch daran gearbeitet und diese Dinge intensiv beackert. Doch das ist nicht alles, auch wenn es im letzten Spiel entscheidend war. Wir müssen insgesamt als Team jeden Tag besser werden, uns weiterentwickeln. Und nochmal: Jedes Spiel ist eine neue Herausforderung, die wir alle mit 100 Prozent und vielleicht sogar mehr angehen müssen.“

Mit Nürnberg kommt nun ein unangenehm zu spielendes Team am Samstag in die Arena Trier. Unangenehm vor allem in der jetzigen Situation, da auch die Falcons als physische und qualitativ gut besetzte Mannschaft gelten, die zurecht an den Playoff-Plätzen kratzen. Die Hallenprobleme zu Hause mit der Ausweichhalle überwunden und nun im letzten Saisondrittel voll im Geschehen, mischt Nürnberg im Rennen um die Plätze der besten acht Mannschaften in der BARMER 2. Basketball Bundesliga voll mit.

Top Scorer der Franken ist mit 14,6 Punkten pro Partie Jackson Kent. Der Shooting Guard trifft etwas mehr als 38 Peozent aus der Distanz, dazu mehr als die Hälfte seiner Korbversuche aus der Zone. Mit drei Assists, 1,5 Steals und 3,2 Rebounds lassen sich auch die anderen statistischen Werte durchaus sehen. Ebenfalls dominant ist die Statistik von Center-Routinier Robert Oehle. Der Big Man ist klarer Leader seines Teams und erzielt knappn 13 Punkte und 5,8 Rebounds pro Spiel. Hinzu kommt mit Ishmail Wainright ein weiterer starker Amerikaner, der auf dem Flügel für Unruhe sorgt.

“Es wird ein hart umkämpftes, extrem spannendes Spiel, auch weil Nürnberg uns in der Art und Weise des Spiels durchaus ähnlich ist. Wir müssen uns kämpferisch und von der Körpersprache her durchaus am Paderborn-Spiel orientieren, müssen aber die individuellen Fehler abstellen und deutlich besser rebounden. Wir werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen“, erklärt der Head Coach der Moselstädter.

Es ist also alles bereit für eine spannende ProA-Partie am kommenden Samstag in der Arena Trier. Tickets für das Spiel gibt es noch an allen Ticket Regional-Vorverkaufsstellen, online unter diesem Link und in der Geschäftsstelle der Gladiatoren zu den regulären Öffnungszeiten. Sprungball des Spiels gegen die Nürnberg Falcons ist um 20 Uhr. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured 1 Kommentar

Kommentar zu RÖMERSTROM Gladiators wollen wieder Erfolg

  1. Sascha

    Ich befürchte trotz dieser Worte einen (berechtigten) neuen Minusrekord bei den Zuschauerzahlen. Wenigstens die Zuschauer, die sich den Offenbarungseid gegen Hanau antun mussten, hätte man mit einer Rabattaktion, z. B. in Form eines Freigetränkes, entschädigen können, um die wieder in die Halle zu bekommen. So aber werden es höchstens 2000 Zuschauer werden. Schon seit dem Tübingen-Heimspiel ist es mehr ein Gewürge, denn ansehnlicher Basketball, der die Motivation in die Halle zu kommen doch deutlich nach unten zieht. Es liegt jetzt an der Mannschaft, langsam wieder die Gunst der Zuschauer zu rückzugewinnen, um wenigstens den kalkulierten Schnitt zu erreichen. Über die Playoffs sollte man erstmal gar nicht sprechen; mit den vergangenen Leistungen sollte man sich vielmehr darauf konzentrieren, noch ein oder zwei Spiele zu gewinnen, um nicht noch von Schalke und Hanau überholt zu werden und abzusteigen! Das ist angesichts der Formkurve realistischer als Playoffs.

     

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.