Rote Karte für den blauen Dunst

TRIER. Viele Menschen greifen regelmäßig zum Glimmstängel, nicht wenige möchten von ihrer Sucht wieder loskommen. Wege und Möglichkeiten, sich vom Tabakkonsum zu verabschieden, zeigt am 31. Mai ein Informationstag im Trierer Brüderkrankenhaus auf.

Rauchen ist der wichtigste Risikofaktor für Lungenkrebs. Auch die Entstehung von Tumoren in Kehlkopf, Speiseröhre und Mundhöhle wird durch häufigen Nikotinkonsum begünstigt, ebenso Bauchspeicheldrüsen-, Harnblasen-, Nieren- und Magenkrebs sowie Leukämie. Laut einer Studie des Fachblatts “The Lancet“ stirbt hierzulande jeder siebte Mensch an den Folgen von Tabakkonsum. Damit liegt Deutschland über dem weltweiten Durchschnitt.

Gründe gibt es also genug, nach Wegen und Möglichkeiten für einen Ausstieg zu suchen, weiß auch Maria Lex, Mitarbeiterin im Patienten-Informationszentrum (PIZ) des Trierer Brüderkrankenhauses, das eine spezielle Raucherberatung anbietet. Die examinierte Krankenschwester und zertifizierte Kursleiterin des Rauchentwöhnungsprogramms der IFT Gesundheitsförderung Gesellschaft mbH in München führt auch die Vorzüge eines rauchfreien Lebens ins Feld: “Wer aufhört, gewinnt an Lebensqualität und tut seinem Körper etwas Gutes, obendrein winkt ein Plus im Portemonnaie“, sagt Maria Lex.

Aus Anlass des Weltnichtrauchertags 2017 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lädt das PIZ am 31. Mai zu einem Informationsangebot ins Brüderkrankenhaus ein. In der Eingangshalle werden von 13 bis 16 Uhr Strategien aufgezeigt, dem blauen Dunst die rote Karte zu zeigen. Außerdem erfahren Besucher, wie sie ihr Wohlergehen wieder in den grünen Bereich bringen. Mitarbeiterinnen des PIZ-Teams stehen auch für persönliche Gespräche bereit. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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