“Runder Tisch Integration” bei der HWK gestartet

Der Geschäftsführer der Arbeitsagentur, Heribert Wilhelmi, Gudrun Thomas-Wolf vom Ministerium für Wirtschaft, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter, Dolores Schneider-Pauly, Vizepräsidentin ADD, Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Miguel Vicente, Landesbeauftragter für Migration und Integration, und Dr. Carl-Ludwig Centner, Leiter der HWK-Akademie (v.l.), beim Auftakttreffen in der Handwerkskammer (v.l.). Foto: HWK/Elvis Mihu

Der Geschäftsführer der Arbeitsagentur, Heribert Wilhelmi, Gudrun Thomas-Wolf vom Ministerium für Wirtschaft, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter, Dolores Schneider-Pauly, Vizepräsidentin ADD, Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Miguel Vicente, Landesbeauftragter für Migration und Integration, und Dr. Carl-Ludwig Centner, Leiter der HWK-Akademie (v.l.), beim Auftakttreffen in der Handwerkskammer. Foto: HWK/Elvis Mihu

TRIER. Auf Initiative der Handwerkskammer Trier (HWK) trafen sich über 50 Einrichtungen der Region Trier am Mittwoch erstmals an einem “Runden Tisch Integration”. Von dieser Initiative erwartet HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter mehr Transparenz bei den Zuständigkeiten der Einrichtungen und eine bessere Koordination der Hilfsangebote. Vorrangiges Ziel des HWK-Geschäftsführers ist die soziale Integration durch schnelle Eingliederung von Flüchtlingen in Arbeit.

Der massive Anstieg der Flüchtlingszahlen verursacht bei den Städten und Gemeinden humanitäre, organisatorische und finanzielle Probleme. Die Akteure sind an den Grenzen der Belastbarkeit angelangt: Asylbewerberheime sind überfüllt, Unterbringungsmöglichkeiten fehlen, die hilfesuchenden Menschen müssen medizinisch versorgt werden, traumatisierte Flüchtlinge benötigen professionelle Hilfe. Der “Runde Tisch Integration” soll dazu beitragen, einen größeren Überblick über vorhandene Maßnahmen zu erhalten, damit die Flüchtlinge möglichst schnell integriert werden, was allen Beteiligten zugute kommt.

“Es handelt sich um eine offene Expertenrunde, die jederzeit erweitert werden kann”, betont Bitter. Willkommens- und Begleitstrukturen müssten weiter ausgebaut werden. Auch bei den Betrieben müsse durch Gesetzesänderung Rechtssicherheit hergestellt werden, ob und wann sie Flüchtlinge ausbilden oder beschäftigen können oder ob Abschiebung droht.

Mit einem Projekt der Initiative Region Trier (IRT) wollen alle Akteure in den nächsten Jahren die regionalen Aktivitäten bündeln, sodass zur Integration der Flüchtlinge ein Angebot aus einem Guss vorgehalten werden kann. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.