Sensibilität für Grenzverletzungen erhöhen

Übergabe des Präventionsordners an Bischof Stephan Ackermann und Direktorin Mechthild Schabo (Zentralbereich Pastoral und Gesellschaft) durch Albrecht Adam, Leiter der Schulabteilung des Bistums. Foto: Bistum

TRIER. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen an Schulen in Trägerschaft des Bistums Trier ist oberstes Anliegen für die Abteilung Schule und Hochschule im Bistum Trier. Deshalb hat sie am 12. November einen Präventionsordner vorgelegt. Partizipativ mitgewirkt haben auch Eltern- und Schülervertretungen, Schulleitungen und Kollegien.

Die einheitliche Grundlage für den Ordner bilden die “Rahmenordnung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ vom Oktober 2013 und das 2014 in Kraft gesetzte Rahmenleitbild “Den ganzen Menschen bilden“. Diese Basis gelte es zu konkretisieren und stetig weiterzuentwickeln, so Albrecht Adam, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Bistum Trier.

Der Präventionsordner “Achtsam miteinander! Grenzen achten – vor Missbrauch schützen – sichere Orte schaffen“ soll am 23. November auf einer Fachtagung in Köln, an der auch Bischof Stephan Ackermann teilnimmt, vorgestellt werden. Für bischöfliche Schulen stelle er eine verbindliche Orientierung dar, die helfen soll, eine gelebte Kultur der Achtsamkeit und einen respektvollen Umgang miteinander zu gestalten.

Wichtig sei vor allem, die Thematik “Prävention von sexuellem Missbrauch“ offen anzusprechen, bestehende Verunsicherungen wahrzunehmen und die Sensibilität für Grenzverletzungen sowie Formen sexualisierter Gewalt zu erhöhen, erklären Albrecht Adam und Hans Georg Wirtz, Pädagogischer Referent im Arbeitsbereich Kirchliche Schulen, im Vorwort der Publikation. (tr)


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