SWT-Technikpark – Bürgerbeteiligung startet

Auf dem Gelände der ehemaligen EHM-Fabrik entsteht der neue Technikpark der Stadtwerke Trier.

Auf dem Gelände der ehemaligen EHM-Fabrik entsteht der neue Technikpark der Stadtwerke Trier.

TRIER. Das insgesamt rund 7,8 Hektar große Gelände rund um den künftigen Energie- und Technikparks (ETP) ist eines der wichtigsten Projekte der nächsten Jahre im Kürenzer Norden der Stadt. Nachdem der Stadtrat am 6. Oktober den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan “Energie- und Technikpark Trier” gefasst hat, folgt nun nach Rathaus-Angaben die frühzeitige Bürgerbeteiligung. Die Info-Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 16. Dezember, 19 Uhr, in der Europäischen Sportakademie.

Ziel der Planung ist die Verlagerung des in der Ostallee ansässigen SWT-Baubetriebshofs auf das Gelände der früheren Kartonagenfabrik EHM in Kürenz. Dieses Projekt steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des neuen A.R.T.-Standorts an der Metternichstraße. Das zwischen der Stadt und den Stadtwerken abgestimmte Konzept für das Baugebiet sieht die Entwicklung des Energie- und Technikparks auf einer Fläche von rund 5,5 Hektar mit einer weitgehenden Nutzung und Modernisierung der Bestandsgebäude vor. Die Ansiedlung städtischer Einrichtungen wird noch geprüft.

Das bisher nur über die Straße am Grüneberg zur Tabaksmühle angebundene Gelände soll auch mit einer neuen Stichstraße an die Ruwerer Straße erschlossen werden. Eine direkte Anbindung von der Tabaksmühle zur Ruwerer Straße ist nicht vorgesehen.


ZUM THEMASWT und HWK kooperieren


Der Radweg aus Richtung Ruwer hingegen erhält ab der Überquerung des Amprion-Bahngleises eine neue Führung nördlich entlang des Gleiskörpers und wird im weiteren Verlauf neben der Privaterschließung des Gebietes bis hin zur Bahnunterführung zur Metternichstraße geführt. Das ETP-Gelände soll als Gewerbegebiet festgesetzt werden.

Zum Schutz der benachbarten Wohngebäude soll der zulässige Störgrad der Betriebe und Anlagen eingeschränkt werden. Die Entwicklung des bisher vergleichsweise ungeordneten Gebietes im Umfeld der früheren Kartonagenfabrik soll in einer zweiten Planungsstufe um die angrenzenden Flächen erweitert werden. Ziele sind die Bereitstellung weiterer gewerblicher Ansiedlungsflächen, eine geordnete Erschließung sowie aktuellen Standards entsprechende Leitungen für Trink- und Abwasser sowie Strom für die vorhandene und die geplante Bebauung. Die Planungsunterlagen können vom 17. Dezember an im Internet unter trier.de eingesehen werden. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Politik Hinterlasse einen Kommentar

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