Symposion im Brüderkrankenhaus: Was kommt danach?

TRIER. Sich über Tod und Sterben austauschen, fällt nicht wenigen schwer, über die christliche Botschaft der Auferstehung zu sprechen, scheint für viele Menschen gar ein Tabu. Der Frage, wie es sich mit dem Reden von dem, was nach christlicher Vorstellung nach dem Tod kommt, verhält, widmet sich am 6. November ein Symposion im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.

“Mit der Auferstehung steht und fällt unser ganzer Glaube. Wenn wir daher vom Tod reden, dürfen wir über die Auferstehung nicht schweigen”, sagt Markus Leineweber, Hausoberer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Stationären Hospizes in Trier, zu dessen Gründern und Trägern das Brüderkrankenhaus zählt, lädt der Diplom-Theologe zu einem “Symposion zur christlichen Botschaft der Auferstehung” ein.

Den Auftakt der Veranstaltung, die unter dem Motto “War’s das?” steht, bildet ein Vortrag von Professor Walter Andreas Euler zur Frage, was uns die Botschaft von der Auferstehung heute noch sagt. Der Inhaber des Lehrstuhls für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der Theologischen Fakultät Trier nähert sich dem Thema aus fundamentaltheologischer Sicht.

“Zur Spiritualität des Auferstehungsglaubens” spricht anschließend die Pastoralreferentin, Krankenhausseelsorgerin und Diplom-Theologin Marita Cannivé-Fresacher. Der Trierer Palliativmediziner Franz-Josef Tentrup beschäftigt sich aus langjähriger Erfahrung mit dem ärztlichen Erleben des Auferstehungsglaubens. Zum Ende des Vortragsprogramms wird der Direktor des Trierer Museums am Dom, Diplom-Theologe Markus Groß-Morgen, über “Momente von Auferstehung in der Bildenden Kunst” sprechen.

Den Abschluss des Symposions werden ein Vesper-Gottesdienst mit Engelbert Felten sowie ein musikalischer Auferstehungsimpuls bilden. Unter der Leitung von Organist Matthias Balzer singt der Kammerchor Cantores Trevirenses.

Der Eintritt zum Symposion, das am 6. November um 15 Uhr im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier beginnt, ist frei. Spenden für den Hospizverein Trier, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, sind jedoch willkommen. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, inside54.de Hinterlasse einen Kommentar

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