Theater Trier – “Grenzen der Sachlichkeit überschritten”

AfD-Chef Michael Frisch betont, er habe sich stets - auch in den baubegleitenden Kommission - für den Bürgerentscheid ausgesprochen.

AfD-Chef Michael Frisch betont, er habe sich stets – auch in der baubegleitenden Kommission – für den Bürgerentscheid ausgesprochen.

TRIER. Mit “großem Befremden” habe die AfD-Fraktion im Trierer Stadtrat die vom trier-reporter zitierte Behauptung der übrigen Ratsfraktionen zur Kenntnis genommen, bei der jüngsten Sitzung der baubegleitenden Kommission sei von einem Bürgerentscheid keine Rede gewesen. “Dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Prozess einer Bürgerbeteiligung haben wir selbstverständlich zugestimmt”, so AfD-Chef Michael Frisch, “weil es immer sinnvoll ist, die Bürger an wichtigen Projekten zu beteiligen.” Frisch kritisiert in seiner Stellungnahme zur jüngsten reporterBerichterstattung auch die Künstlervereinigung art but fair sowie den neuen Theater-Intendanten Karl Sibelius. Die angestoßene Diskussion habe “mittlerweile die Grenzen einer fairen Auseinandersetzung überschritten”.

Ebenso unmissverständlich, wie er sich für die Bürgerbeteiligung ausgesprochen habe, so Frisch, habe er in der Kommission auch erklärt, “dass für uns als AfD ein Bürgerentscheid durch eine vorherige Beteiligung der Trierer keineswegs überflüssig wird. Im Gegenteil: Gerade wenn man die Bürger in den Prozess einbezieht, ist es logisch und demokratisch, ihnen am Ende auch das letzte Wort zu überlassen”. Daher sei von ihm als AfD-Vertreter in der Sitzung explizit darauf hingewiesen, “dass wir uns, wie mehrfach angekündigt, vorbehalten, einen Bürgerentscheid im Rat zu beantragen und gegebenenfalls über ein Bürgerbegehren zu erzwingen”.

“Wenn andere jetzt das Gegenteil behaupten, so entspricht das nicht der Wahrheit. Ich halte es für außerordentlich schade, dass hier der Versuch unternommen wird, uns zu diskreditieren, anstatt sich inhaltlich mit unserer Forderung nach mehr echter Mitbestimmung der Bürger bei der Entscheidung über die Zukunft des Theaters auseinanderzusetzen”, erklärt der AfD-Chef.

Im Übrigen bedauere es die AfD ausdrücklich, dass die von der Künstlervereinigung art but fair angestoßene Diskussion mittlerweile die Grenzen einer sachlichen Auseinandersetzung deutlich überschritten habe. “Wenn sich unser stellvertretender Kreisvorsitzender wegen seiner kritischen Anfragen hinsichtlich der Kosten des Theaters für die Stadt Trier im Netz als ‘faschistoid’ beschimpfen lassen muss und dazu Nazi-Vergleiche gezogen werden, dann ist das für uns nicht hinnehmbar”, kritisiert Frisch.

Auch die Aussage des neuen Intendanten Karl Sibelius auf seiner Facebook-Seite, die Alternative habe eine “hetzerische Schließungskampagne” gegen das Theater betrieben, entspreche nicht der Vorstellung der AfD von einer durchaus kontroversen, aber dennoch fairen Auseinandersetzung um dieses wichtige Thema. “Möglicherweise fürchtet Herr Sibelius aus seiner Sicht ja den Ausgang einer Bürgerbefragung zum Theater”, so Frisch, “aber dann soll er den Bürgern bitte erklären, warum er ihnen in Sachen Theater keine ausreichende Kompetenz zutraut. Die AfD zu beschimpfen, weil sie fordert, über Alternativen zum geplanten teuren Neubau nachzudenken und den Trierern die letzte Entscheidung zu überlassen, ist jedenfalls kein guter Stil.” (tr/et)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen 17 Kommentare

17 Kommentare zu Theater Trier – “Grenzen der Sachlichkeit überschritten”

  1. Teuber

    Es ist immer die gleiche Masche: Erst geht die AfD selber in die Vollen, dann war es in den drastischen Zügen doch nur eine Einzelmeinung und im Gegenzug beschwert man sich, dass diejenigen, die angegriffen wurden, sich dann auch wehren. Diese Reaktion ist dann immer unfair und unsachlich. Das Spiel ist einfach zu sehr zu durchschauen. Wer regelmäßig über das Maß hinaus austeilt, der muss zum Glück auch damit rechnen, dass sich die Betroffenen der Zivilgesellschaft auch mit ihrer Meinung zur Wehr setzen. Vielleicht sollte man daher einfach die Beratungen aller beteiligten Akteure in den Gremien nutzen und nicht PR aufkosten einer so wichtigen Institution wie dem Theater suchen.

     
    • Michael Frisch

      Lieber Herr Teuber,
      ich muss Ihnen leider in zwei Punkten widersprechen:
      1. Es war von Anfang an klar, dass es eine Einzelmeinung ist und als solche wurde sie auch deutlich gekennzeichnet. Dabei wurde mit Argumenten (!) ein Standpunkt vertreten, den manche vielleicht als provokant empfinden mögen. Aber es war eine sachlich begründete Position im Gegensatz zu den Reaktionen der von Ihnen sogenannten “Zivilgesellschaft”. Nazi-Vergleiche, Faschismus-Vorwürfe, das Sprechen von einer AfD-Hetzkampagne – das alles ist keine Meinung, sondern billige Polemik oder Schlimmeres. Es wird also hier keineswegs Gleiches mit Gleichem vergolten, auch wenn Sie versuchen, hier diesen Eindruck zu erwecken.
      2. Das Thema Theater geht alle Trierer etwas an. Es gehört daher eben nicht nur hinter die verschlossenen Türen von “Gremien”, sondern in die Öffentlichkeit. Größtmögliche Transparenz und Bürgerbeteiligung ist in der Tat das Ziel der AfD. Wenn Sie das als PR bewerten, sagt das mehr über Ihre Einstellung aus als über das Verhalten der AfD. Auf jeden Fall werden wir – neben der Mitarbeit in den Gremien – auch weiterhin den Dialog mit den Bürgern suchen.

       
  2. Karl Sibelius

    Ich betone hier mit allem Nachdruck, dass ich persönlich auf facebook niemals von einer “hetzerischen Schließungskampagne” gesprochen habe. Das habe ich auch an eine persönlich e-mail an Herrn Frisch klargesellt. Ich habe lediglich dafür gesorgt, dass die Menschen erfahren, mit welchen Mitteln die AfD Trier bzw. deren Vorstandsmitglieder versuchen Stimmung gegen das Theater zu machen und habe des weiteren auf die Umfrage auf der AfD Homepage verwiesen, die fragen lässt, ob die Bürger das Theater freiwillig subventionieren würden. Natürlich kann es der AfD nicht recht sein, dass Ihre Kampagne eigentlich ein “Schuß nach hinten” war. Meine Aufgabe ist es für das Theater Trier einztreten und für meine zukünftigen Mitarbeiter. Ob Bürgerbefragung oder nicht: Ich bin des. Intendant, erfülle einen Auftrag, den mir die Politik einstimmig gegeben hat. Ob Bürgerbefragung oder nicht habe nicht ich, sondern andere zu entscheiden. Angst habe ich in jedem Fall keine. Wenn die AfD Kampagnen auf Facebook startet, dann muss sie auch damit rechnen, dass diese diskutiert werden. Dass in diesem sozialen Netzwerk nicht immer die feinsten Umgangsformen gepflegt werden, ersehen Sie am besten direkt auf der AfD Trier Seite.

     
  3. Karl Sibelius

    und hier noch meine E-mail an Hr. Frisch:

    Sehr geehrter Her Frisch,

    wie mir mein Kollege Johannes Schatz von Art But Fair mitgeteilt hat, haben Sie sich über das Wort „hetzerisch“ auf meiner Facebook Seite beschwert. Ich möchte Sie sehr gerne wissen lassen, dass ich, obwohl es mir offen gesagt nicht immer leicht fällt, auch in dieser Diskussion, auf gegenseitigen Respekt Wert lege. Deshalb habe ich noch einmal die Einträge überprüft, bin aber nicht auf die von Ihnen kritisierte Äußerung gestossen. Ich habe lediglich von einer „beschämenden“ Kampagne gesprochen und das Wort „beschämend“ nun auch entfernt.
    Ich hoffe im Gegenzug, dass auch Sie bzw. Ihre Vorstandsmitglieder mir und meinen zukünftigen 250 Mitarbeiterinnen mit einem Mindestmaß an Respekt gegenübertreten.
    Dr. Karl Sibelius

     
  4. Mario Hau

    Herr Sibelius, einmal mehr belegen Sie, welches Verständnis von Wahrheit und Demokratie Sie an den Tag legen: http://prntscr.com/6qmw5l

    Sie haben also, ich zitiere, “niemals von einer hetzerischen Schließungskampagne” gesprochen? Dann muss das wohl ein andrer Karl Sibelius sein, der genau diese Worte genutzt hat.

    Des weiteren stimme ich Ihnen zu, dass die Umgangsformen in Facebook etwas rauer sind. Und wie Sie richtig anmerken, kann man das auf unserer Seite erkennen – wo Theaterfreunde und zum Teil sogar -Mitarbeiter unsere Mitglieder, Wähler und mich als Nazis, faschistoid und rassistisch bezeichnet haben.

     
  5. Jürgen Neumann

    Bleiben Sie am Ball Herr Frisch.

     
    • Michael Frisch

      Darauf können Sie sich verlassen, Herr Neumann!

       
  6. B.Frankreiter

    Es ist schon verwunderlich , das gerade Menschen die die “Bildenden Künste” praktizieren bzw. unterstützen so empfindsam reagieren wenn sie selbst ein mal von einer provokanten Zurschaustellung einer Meinung (die viele sogar teilen) betroffen sind….sind es doch gerade sie die nicht abgeneigt sind immer wieder zu provozieren, provokant zu sein, und dieses auch als Ausdruck einer freien Kultur gerne umsetzen!!!! Na ja, solange es nur die anderen trifft ist es halt OK…gell!!!!! Zu H. Teuber kann ich nur schreiben : Nach ihrem Kommentar zu urteilen haben sie wohl den entsprechenden tread nicht verfolgt….den sonst wäre ihnen aufgefallen durch welche Seite hier einzig und alleine das Nivau nach unten gezogen würde….Beleidigungen , pöbeln, Unterstellungen usw. …..wenn das die von ihnen hier zitierte Zivilgeselschaft ist, will ich gar nicht erst wissen was bei ihnen unzivilisiert ist!!!! PS: Des Weiteren möchte ich generell auch noch anmerken, dass ich als mündiger Bürger und Steuerzahler in UNSERER Stadt es schon unverschämt finde wie das Recht auf Meinungsfreiheit und auf einen Volksentscheid durch ein bestimmtes Klientel mit überwiegend unsachlichen und immer wieder ins beleidigende abdriftenden Kommentaren angegriffen wird (welches auch noch der Meinung ist es wäre ein Zeugniss ihrer Intelligenz 😉 evtl. mal im Theater eine Vorstellung über Gesprächskultur abhalten….könnte helfen )!!!

     
  7. Michael Müller

    Naja bislang sind es immer und überall die gleichen AFD Leutchen, die auch immer wieder das Gleiche posten. Ich glaube, niemand hat was gegen einen Bürgerentscheid. Nur wird es immer wieder gerne so dargstellt als sei die AFD der Erfinder des solchen !

    Nur wenn jemand die Idee des Bürgerentscheids teilen sollte (sowas kann auch ganz schnell ganz schön weit nach hinten losgehen … ) ist er noch lange kein AFDler … Und wer am lautesten schreit, hat auch noch lange nicht recht.

    Apropos: Findet ihr nicht auch, dass deren Landesvorturner ein wenig aussieht wie Karl Friedrich Boerne (-: Zumindest auf dem Reporter Foto

     
    • Michael Frisch

      Lieber Herr Müller,
      die AfD Trier ist natürlich nicht der Erfinder des Bürgerentscheids. Dass dieser Eindruck bei Ihnen entstanden ist, liegt vermutlich daran, dass wir bisher die einzige Fraktion sind, die einen solchen Entscheid zum Theater fordert. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn wir weitere Mitstreiter aus anderen Fraktionen/Parteien finden würden.
      Und was das Recht haben betrifft: Genau darum geht es uns ja eben nicht, sondern wir wollen, dass die Bürger selbst demokratisch entscheiden. Diese Entscheidung ist dann insofern richtig, als es die Meinung der Mehrheit ist. Für das, was wir als AfD priorisieren, werden wir werben, aber wir würden es selbstverständlich auch akzeptieren, wenn die Trierer das ganz anders sehen.

       
      • Matthias

        Sehr geehrter Herr Frisch,

        wenn sie tatsächlich die Notwendigkeit eines Referendums sehen, dann hilft es nicht, dass Sie seit Monaten in den Medien mit Ihrer Forderung hausieren gehen. Die GemO sieht ein ganz klares Verfahren für Bürgerentscheide vor: Ziehen Sie sich die Schuhe an, nehmen Sie sich ein Blatt Papier und sammeln Sie endlich Unterschriften für den Bürgerentscheid!

        Sie kritisieren durchgehend, dass die anderen Stadtratsfraktionen nichts für das Zustandekommen eines Bürgerentscheids machen – dabei machen Sie selber auch nichts. Für einen seriösen Politiker gibt es nur zwei Lösungen: Entweder, Sie werden endlich aktiv und sammeln Unterschriften, oder sie hören endlich damit auf, Trier mit Ihren Zwischenrufen zu belästigen!

        Ihr Zögern bei der Initiierung einer solchen Abstimmung kann nur zwei Ursachen haben: Vielleicht haben Sie Angst vor dem Ergebnis einer solchen Kampagne. Oder Ihnen ist die direkte Demokratie auch nur im Wahlkampf wichtig.

         
        • Michael Frisch

          @Matthias,
          die Sache ist ganz einfach und völlig anders als sie denken. Ein Bürgerbegehren muss eine ganz konkrete Fragstellung beinhalten und nur darüber wird dann bei einem nachfolgenen Bürgerentscheid abgestimmt. Es ist daher erst dann sinnvoll, ein Bürgerbegehren durchzuführen, wenn ein Stadtratsbeschluss vorliegt, gegen den sich das Begehren richtet. Würden wir jetzt ein Bürgerbegehren mit irgendeiner Fragestellung durchführen, wäre dies sofort wertlos, sobald der Rat einen davon nur geringfügig abweichenden Beschluss fällen würde. Also müssen wir notgedrungen abwarten, welche Pläne die Verwaltung letztlich vorlegt und wie die Ratsmehrheit genau entscheidet. Sollte das den Haushalt der Stadt tatsächlich in der angekündigten Größenordnung belasten, dann werden wir dazu die Trierer Bürger befragen.
          Es liegt also weder an unserer mangelnden Motivation noch an der Angst vor einem möglichen Ergebnis, sondern schlichtweg an den Regularien, die für ein solches Verfahren festgelegt sind.
          Im Übrigen hoffen wir natürlich, dass die anderen Fraktionen, wenn denn eine Vorlage der Verwaltung vorliegt, unsere Forderung nach direkter Demokratie unterstützen und gemeinsam mit uns einen Bürgerentscheid beschließen. Denn außer durch ein Bürgerbegehren kann ein solches auch durch einen Ratsbeschluss herbeigeführt werden.
          Also bitte etwas Geduld, wir bleiben selbstverständlich bei dem, was wir angekündigt haben und werden es zu gegebener Zeit umsetzen.

           
  8. Markus Heidekorn

    Dieses ganze Bürgerentscheids- und Demokratiegeseiere (man verzeihe mir die Ausdrucksweise) geht einem langsam ganz schön auf den Keks. Als ob der Bürgerentscheid das einzige legitime Mittel wäre die Bürger an der Politik zu beteiligen. Das kann ich alle fünf Jahre bei der Kommunalwahl tun und damit entsenden ich und die restliche Wählerschaft genügend Leute welche stellvertretend uns entscheiden. Ob ich damit dann einverstanden bin oder nicht, das steht auf einem anderen Blatt Papier.
    Die Demokratie definiert sich nicht ausschließlich darüber einen Bürgerentscheid zu befürworten oder nicht, allerdings wohl im Moment die Trierer AfD. Und nein, prinzipiell habe ich nichts gegen die AfD, zumindest nicht auf kommunaler Ebene, wenn es um die Sache geht und nicht nicht um Parteipolitik und Machtspielchen ( siehe CDU und Grüne). Es soll ja manchmal sehr hilfreich sein, auch mal den Finger in die Wunde zu legen…
    Zudem möchte ich noch hinzufügen, daß Kultur ein wesentlicher Beitrag zur Definition und Entwicklung unserer Gesellschaft und uns als Mensch ist und damit eine solche Reduzierung nur auf den finanziellen Aspekt völlig fehl am Platz ist.

     
  9. Michael Frisch

    @Markus Heidekorn
    Die Afd hat niemals gesagt, dass man das Theater ausschließlich auf den finanziellen Aspekt reduzieren solle. Und natürlich haben Sie recht, dass Kultur ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Aber daraus lässt sich nicht im Umkehrschluss ableiten, dass Geld im Hinblick auf Kultur völlig unerheblich ist. Das gilt insbesondere dann, wenn eine Stadt wie Trier so viele Baustellen und so wenig Geld hat. Das führt dazu, dass man in irgendeiner Form Prioritäten sezen muss. Und weil das eine wichtige und gleichwohl schwierige Entscheidung ist, sollten unserer Meinung nach die Bürger dazu gefragt werden.
    Im Gegensatz zu Ihnen sind wir allerdings der Auffassung, dass Demokratie mehr bedeuten sollte, als alle fünf Jahre einmal eine Stimme abzugeben. Ein Grund für die zuletzt katatstrophal niedrigen Wahlbeteiligungen ist doch der, dass das Volk sich nicht mehr als Souverän ernstgenommen fühlt. Mehr direkte Demokratie in Form von Bürgerentscheiden würde den Menschen das Gefühl vermitteln, selbst in wesentlichen Fragen gehört zu werden. Das zum einzigen Mittel der Politik zu machen, ist weder sinnvoll noch praktikabel und das schlägt auch niemand ernsthaft vor. Aber auch hier gibt es zwischen keinem Bürgerentscheid und einer Demokratiedefinition ausschließlich darüber sicher noch einen vernünftigen Mittelweg. Dafür stehen wir als AfD, weil wird das für eine moderne Weiterentwicklung unserer demokratischen Gesellschaft halten.

     
  10. sebastian klein

    Herr Sibelius zieht hier die gleiche Show ab wie in Eggenfelden. Bürgern, denen die finanzielle Ausstattung diese Theaters einfach zu viel war, wurden als homophob und Kulturbanausen abgestempelt. Dabei hat sich Herr Sibelius besonders hervorgetan. Sein alter Ego Rose Devine (eine fiktive Pornoqueen) wurde als künstlerische Leiterin eingesetzt. Die Stückeauswahl war teilweise grenzwertig und die Personalauswahl konnte man googeln und kam zu einem eindeutigem Ergebnis. In Österreich nennt man das Freunderlwirtschaft. Die neue Geschäftsidee war das Engagieren won Laien. Damit will man die Akzeptanz erhöhen. Man kommt vorübergehend auf mehr Zuschauerzahlen, weil halt die halbe Verwandtschaft kommt, aber die treuen, gebildeten Theatergeher bleiben weg.

     
  11. sibelius karl

    Sehr geehrter Herr Klein,

    Nur so viel: die künstlerische Leiterin des von der Deutschen Bühne als eines der innovativsten Theater abseits der Zentren ausgezeichneten theater // an der rott heißt ROSE DIVINE (die Göttliche!).
    Herzliche Grüße aus Bamberg, wo gerade unsere Vorstellung von DER DRANG zu den bayerischen Theatertagen eingeladen ist. Bei diesen wurde ich übrigens als herausragender Theatermacher und Schauspieler ausgezeichnet.

    Ihr Dr. Karl M. Sibelius

     
  12. Michael Müller

    ui ui irgendwie wirkt ihr letzter post sehr von oben herab und sieht ein wenig nach geltungsdrang aus … und der dr unten drunter machts nicht besser oder hochwertiger … sondern nur höher (im bezug auf das herab auf das normale fussvolk)

     

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