Theater Trier – Nach Künstler-Protest: AfD entfernt Grafik

Wie viel Theater braucht Trier - und vor allem, zu welchem Preis? An der Frage scheiden sich die Geister.

Wie viel Theater braucht Trier – und vor allem, zu welchem Preis? An der Frage scheiden sich die Geister.

TRIER. In der Debatte um den geplanten Neubau des Trierer Theaters wendet sich der Vorsitzende der international tätigen Künstlervereinigung art but fair, Johannes Maria Schatz, in einem Offenen Brief an die Alternative für Deutschland (AfD) in Trier. Am vergangenen Mittwoch hatte die AfD auf ihrem jüngsten Bürgertreffen im “Postillion” ihre Forderung nach einem Bürgerentscheid über den Neubau des Theaters bekräftigt (der reporter berichtete). Der Vorstoß der Verwaltung um Kulturdezernent Thomas Egger, die Bürgerbeteiligung zum Großprojekt nun durch eine externe Beraterin anzustoßen, geht der AfD nicht weit genug. Am Ende des Prozesses will die Partei einen Bürgerentscheid stehen sehen. Die ehemalige Baudezernentin von Regensburg, Stephanie Utz, soll die Bürgerbeteiligung nach reporter-Informationen in Trier organisieren. Kritik am Vorstoß der AfD kommt von den übrigen Ratsfraktionen. So habe sich auch die AfD in der jüngsten Sitzung der baubegleitenden Kommission mit dem Vorgehen der Verwaltung einverstanden erklärt. Von einem Bürgerentscheid sei bei dem Treffen keine Rede gewesen, heißt es übereinstimmend aus den im Rat vertretenen Parteien. Am Ostersonntag hat AfD-Chef Michael Frisch den Brief von Schatz beantwortet. Dem reporter liegt Frischs E-Mail vor. Eine Grafik mit dem Schriftzug des Theaters, die den Protest ausgelöst hatte, wurde inzwischen von der Alternative aus dem Netz entfernt.

Diese Grafik, die den Protest von art but fair auslöste, hat die AfD inzwischen aus dem Netz entfernt.

Diese Grafik, die den Protest von art but fair auslöste, hat die AfD inzwischen aus dem Netz entfernt.

Am Ostersonntag hat der Trierer AfD-Chef Michael Frisch auf die Kritik von art but fair in einer E-Mail an Schatz reagiert. Frisch betont darin, bei dem entsprechenden Beitrag seiner Partei auf Facebook habe es sich um eine “persönliche Meinungsäußerung unseres stellvertretenden Kreisvorsitzenden Mario Hau” gehandelt. Im sozialen Netzwerk hatte die AfD ein Bild veröffentlicht, auf dem der Schriftzug des Theaters rot durchgestrichen ist. Das hatte den Protest der Künstlerinitiative ausgelöst. Inzwischen hat die AfD das Bild entfernt. Frisch betont ferner, dass die von seinem Stellvertreter Hau geäußerte Meinung “nicht identisch mit der Meinung der AfD-Stadtratsfraktion” sei und “allein schon deshalb nicht mit der offiziellen Position des AfD-Kreisverbandes übereinstimmen kann, weil es zum Theater-Neubau innerhalb der Partei noch keine Beschlusslage gibt”. Außerdem schreibt Frisch, er sei sich sicher, “dass es nicht die Absicht des Autors war, durch die zweifellos unglücklich gewählte Graphik die Mitarbeiter des Trierer Theaters in irgendeiner Form anzugreifen oder gar zu verletzen. Sollte dies dennoch von jemandem so empfunden worden sein, bedauern wir dies ausdrücklich”. Die komplette E-Mail des AfD-Chefs veröffentlichen wir am Ende des Artikels.

In seinem Offenen Brief an die AfD schreibt der art but fair-Vorsitzende Johannes Maria Schatz:

Sehr geehrter Herr Frisch,
sehr geehrter Herr Hau,
sehr geehrte Parteimitglieder des AfD Kreisverbandes Trier,

mit diesem öffentlichen Brief wende ich mich als Vorsitzender der international operierenden Initiative “art but fair” an Sie als Partei. Es ist mir dabei vor allem daran gelegen, die offizielle Beschlusslage Ihrer Partei bezüglich des Theaters Trier und dessen geplanten Neubaus zu verstehen und Ihre Meinung sowohl unseren Mitgliedern als auch den über 17.000 Followern auf unserer Facebookseite facebook.com/Kuenstlergagen zugänglich zu machen.

Auf Ihrer Partei-Webseite schreiben Sie am 7. März 2015, dass die AfD-Fraktion im Stadtrat einen Bürgerentscheid zum geplanten Theater-Neubau in Trier fordert. Auch auf Ihrer Facebookseite publizierten Sie am 17. März 2015 einen Aufruf mit dem Titel: “Schluss mit dem Theater”. (Die Forderung nach einem Bürgerentscheid hat die AfD am vergangenen Mittwoch bekräftigt. Anm.d.Red.) Dabei verwendeten Sie ein Bild, das ein Transparent zeigt, auf dem der Schriftzug “theater.trier” durchgestrichen ist. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber ich frage mich, ob Sie die Gefühlslage der fast 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Trierer Theaters bei der Bildgestaltung tatsächlich im Blick hatten.

Da auf den entsprechenden Seiten auch das Wort “Meinung” zu finden ist und der Artikel lediglich vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Mario Hau unterschrieben ist, wollte ich sicherheitshalber nachfragen, wie die offizielle Beschlusslage der AfD Trier zu diesem Thema aussieht. Sollte dieses Bild nicht die Meinung Ihres Kreisverbandes widerspiegeln, schlage ich vor, dass Sie dieses Bild offiziell zurückziehen und sich bei den oben betroffenen Trierer Mitbürgern entschuldigen.

Des Weiteren wollte ich mich vergewissern, ob Ihrer Partei diverse Studien bekannt sind, die wissenschaftlich nachweisen, dass es einen Zusammenhang zwischen regionaler Prosperität und dem Vorhandensein von kulturellen Einrichtungen vor Ort gibt: So kam zuletzt im März 2015 das Münchner Ifo-Institut zu dem Ergebnis, dass Ausgaben für Kultur-Einrichtungen einen positiven Effekt auf den Wohlstand der jeweiligen Stadt und Region haben. Dass eben jenes Institut im allgemeinen eher als marktliberal zu bezeichnen ist und darum nicht im Verdacht steht, für eine womöglich linke Künstlerklientel zu sprechen, muss ich nicht sonderlich betonen.

Sie finden die Studie hier: cesifo-group.de

Eine weitere Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zur Umwegrentabilität der kulturellen Eigenbetriebe der Stadt belegt im Jahre 2014, dass Kultur auch Wirtschaftsfaktor ist, der mehr Geld in die Stadt bringt, als es sie kostet.

Eine Kurzzusammenfassung finden Sie hier: buehnengenossenschaft.de

Auch das Max Planck Institut für Ökonomik hat bereits 2010 im Zusammenhang mit der Debatte um die Schließung des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe festgestellt, dass kulturelle Angebote Städte und Regionen interessanter für hochqualifizierte Arbeitskräfte machen und damit auch ein höheres Wirtschaftswachstum in der Region fördern.

Sie finden die Ergebnisse hier: mpg.de

Wenn Ihnen diese Studien bekannt sind, dann würde mich interessieren, wieso Sie in einer ohnehin strukturschwachen Region nicht willens sind, in Ihre Stadt so zu investieren, dass sie erstens noch attraktiver für hoch qualifizierte Arbeitnehmer wird und zweitens ein höheres Trierer Wirtschaftswachstum fördert. Wenn Ihnen die Studien bisher unbekannt sind, lege ich Ihnen die Lektüre wärmstens ans Herz, auf dass sie Berücksichtigung in Ihren Parteibeschlüssen und Publikationen finden.

Mit den besten Wünschen, der Bitte um eine zeitnahe Antwort und mit freundlichen Grüßen!

Johannes Maria Schatz
Vorsitzender art but fair Deutschland

Die Antwort von AfD-Chef Michael Frisch vom Ostersonntag im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Schatz,

wie Sie richtig anmerken, handelt es sich bei dem von Ihnen angesprochenen FB-Beitrag um eine persönliche Meinungsäußerung unseres stellvertretenden Kreisvorsitzenden Mario Hau. Sie ist nicht identisch mit der Meinung der AfD-Stadtratsfraktion und kann allein schon deshalb nicht mit der offiziellen Position des AfD-Kreisverbandes übereinstimmen, weil es zum Theater-Neubau innerhalb der Partei noch keine Beschlusslage gibt.

Dass Herr Hau sich zum Thema “Zukunft des Trierer Theaters” im Rahmen eines Diskussionsbeitrages öffentlich so äußern kann, gehört zur demokratischen Kultur der AfD. Ich sehe darin nichts Kritikwürdiges, auch wenn ich persönlich seine Ansicht in dieser Form nicht teile. Ich weiß aber, dass Herr Hau durchaus das ausspricht, was viele unserer Mitglieder und darüber hinaus zahlreiche Trierer Bürger bewegt.

Die Debatte um den Neubau des Trierer Theaters ist gerade erst am Anfang.

Die Debatte um den Neubau des Trierer Theaters ist gerade erst am Anfang.

Im Übrigen bin ich mir sicher, dass es nicht die Absicht des Autors war, durch die zweifellos unglücklich gewählte Graphik die Mitarbeiter des Trierer Theaters in irgendeiner Form anzugreifen oder gar zu verletzen. Sollte dies dennoch von jemandem so empfunden worden sein, bedauern wir dies ausdrücklich.

Unabhängig von Meinungsverschiedenheiten im Detail ist es übereinstimmende Forderung der Trierer AfD, einen Bürgerentscheid herbeizuführen, wenn es zu einem Neubaubeschluss in der geplanten Größenordnung kommen sollte. Dabei steht es dann allen frei, für ihre Position zu werben und die Bürger mit ihren Argumenten zu überzeugen. Als eine Partei, die für mehr direkte Demokratie steht, halten wir es jedoch grundsätzlich für richtig und wichtig, den Menschen in Trier das letzte Wort über die Zukunft ihres Theaters zu überlassen.

Da Sie Ihren Brief als offenen Brief gestaltet haben, erwarten wir aus Gründen der Fairness, dass Sie auch unsere Antwort öffentlich machen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Frisch

Kreisvorsitzender AfD Trier
Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat Trier

ZUM THEMA

DIE JÜNGSTE STELLUNGNAHME VON AFD-CHEF MICHAEL FRISCH


Drucken
Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Kultur, Sport 12 Kommentare

12 Kommentare zu Theater Trier – Nach Künstler-Protest: AfD entfernt Grafik

  1. Matthias Schmitt

    Dass ein Bürgertreffen der AfD im Postillion – dem Namensbruder eines der erfolgreichsten Online-Satire-Formate – stattfindet, finde ich irgendwie passend.

     
  2. Michael Ebensburg

    Da stellt sich endlich mal eine Partei gegen die ausufernde Steuerverschwendung und dann sowas.

    Ich bin kein Theatergänger und verstehe auch nicht, warum mit meinen Steuergeldern jetzt das Bespaßungsprogramm von sowieso sehr wohlhabenden finanziert werden muss.

    Da muss man auch mal gegen die Theaterlobby agieren. Besonders der Vorschlag, hier einen Volksentscheid anzustreben, empfinde ich als hochdemokraktisch und als perfekt geeignet, um die Sache zu klären. Das hat man schon in ähnlichen Fällen (Olympia München) sehr erfolgreich gemacht. Auch hätte man damit so Projekte wie BER oder die Elbphilharmonie demokratisch verhindern können.

    Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Und dann doch bitte lieber in unseren Sozialsystem, um Menschen in Not zu helfen oder die unstabilen Renten zu finanzieren.

     
    • Ana

      “Ich bin kein Theatergänger und verstehe auch nicht, warum mit meinen Steuergeldern jetzt das Bespaßungsprogramm von sowieso sehr wohlhabenden finanziert werden muss.”

      Wenn Sie keine Kinder haben, wollen Sie dann auch keine Schulen mitfinanzieren? Oder als Autoloser auf’s Steuernzahlen für Autobahnen verzichten?

      Herr Ebensburg, Sie machen eine Milchmädchenrechnung auf. Eine solche Argumentation ist unsolidarisch und in meinen Augen ziemlich egozentrisch.
      Ich gehe auch nie ins Freibad, trotzdem ist es doch schön, dass die Kinder das im Sommer machen können, oder?

      Außerdem hat gerade das Trierer Theater sehr moderate Preise, die nicht nur den Reichen einen Theaterbesuch ermöglichen.
      Wer sich durch einen Theaterbesuch weiterbilden will, kann das in dieser Stadt tun.

       
  3. M. Schwarz

    Ich frage mich wirklich, wie lange die Verwaltung bzw. Herr Egger zu diesem Thema eigentlich noch schweigen will. Bisher durften wir Trierer alle Infos nur aus den Medien entnehmen. Das ist eine Frechheit gegenüber den Bürgern. Ständig bekommt man neue Infos über die Medien, aber die Entscheider schweigen stille. Geht man im Rathaus so mit den Wählerinnen und Wählern um? Und haben wir nicht seit dem 1. April einen neuen Oberbürgermeister?

     
  4. M. Schwarz

    Das Gleiche gilt i.ü. auch für angedachten Unterkünfte für Flüchtlinge. Da darf man als Trierer nun nach dem Trier Reporter auch aus dem TV erfahren, daß Flüchtlingen in Trier West untergebracht werden sollen. Was sagen eigentlich unsere hoch bezahlten Fachleute im Rathaus dazu? So geht man nicht mit dem Souverän um !

     
  5. Jürgen Neumann

    @M.Schwarz
    Genau das ist der Knackpunkt. Niemand braucht sich zu wundern, wenn die AFD demnächst 10% bei den Wahlen bekommt. Dann ist das Geschrei groß, aber dass die Fehler selbstgemacht sind will ja keiner wahrhaben.

     
  6. Ixemina

    Am Ende bleibt vom ganzen Geschrei der AFD nicht viel mehr wie heiße Luft übrig. Es fehlt ihr an Unterstützung und das ist auch gut so.

     
  7. B.Frankreiter

    Wie fast überall liest man immer wieder die gleichen Kommentare…wie hier von ANA, von wegen Schulen und Straßen und und und….es grenzt schon an Arroganz, das hier versucht wird die “Theaterkultur” mit der Grundversorgung unseres Landes/Stadt unserer Kinder/Zukunft gleichzustellen…all dem was wirklich benötigt wird damit eine Stadt, ein Land funktioniert und den Grundbedürfnissen ALLER Bürger gerecht wird….auch werden gerne unsere Sozialsysteme/einrichtungen herangezogen!!! Nun führt die gute Frau auch unser Schwimmbad an…können wir gerne vergleichen….Schwimmbad ca. 500 000 €….Theater 7 000 000 € + 5 000 000 € vom Land….wenn sie es hinbekommen würden, das am Theater auch nur 500 000 € gebraucht würden, hätten wir wohl die Diskussion nicht 😉
    Aber wie in allen Diskussionen die zu diesem Thema geführt werden wird auch hier kein vernünftige, sachliches Argument kommen!!!!
    Andere machen es sich auch immer schön einfach…immer drauf auf die AFD, obwohl mir keiner wirklich erklären kann was an der Forderung nach einem Bürgerentscheid so verwerflich ist…außer denen, welche nur mit “geschönten” Zahlen oder am besten mit gar keinen aufwarten, den Bürger hier bewußt täuschen und außen vor lassen wollen…allen voran unsere Stadtratsmitglieder, welche hier zeigen welche Verantwortung sie für die Stadt und deren finanziele Zukunft übernehmen….nähmlich KEINE!!!!Da kann man nur hoffen, dass diese mit ihren privaten Geldern besser haushalten als mit dem Geld der Bürger, sonst geben sich bald die Schuldnerberater in Trier die Klinke in die Hand!!!

     
    • Ana

      Lesen Sie doch nochmal die oben verlinkten Studien und Sie stellen fest, dass Theaterkultur durchaus zur Grundversorgung gehört, wenn man Arbeitsplätze sichern und für Fachkräfte attraktiv sein will als Stadt.

       
  8. B.Frankreiter

    Ja schöne Studie….wenn dem so wäre, sollten wohl alle Gemeinden in strukturschwachen Gegenden bzw. solche denen entsprechende Steuereinnahmen fehlen, einfach ein Theater eröffnen und die Einnahmen sprudeln!!!! Wir könnten natürlich auch, mit entsprechenden Steuermittel einen Freizeitpark , eine Eishockeyarena, ein Museum für zeitgenössige Kunst, einen Zoo und und und bauen (gibt ja auch Bürger die eine andere Art von Freizeitvergnügen brauchen)….die Eintrittspreise natürlich entsprechend subventioniert damit diese auch so moderat sind (wie die von ihnen erwähnten Preise im Theater), was glauben sie wie das die Wirtschaft ankurbeln würde…..oder sollten wir das NUR für IHR Freizeitvergnügen tun?
    Mit Steuergeldern kann ich alles am Leben halten!
    Auch gilt hier anzumerken, das es dann wohl nicht so richtig passt, das unsere Stadt auf Platz 10 der am höchsten verschuldeten Städte steht ( wo wir doch seit 50 Jahren diesen “Wirtschaftsmotor” haben), eine Prokopf Verschuldung von über 6000€ zeugt wohl auch nicht davon!!!
    Bin auch etwas überrascht, dass Sie ihre vorherigen Argumente nicht mehr aufgreifen!!!!
    Ich fahre übrigens auch kein Fahrrad, bin trotzdem froh das hier viel getan wird….ich bin auch nicht auf die Uni gegangen….bin trotzdem froh, dass es sie gibt…..ich bin zum glück nicht körperlich beeinträchtigt und froh dass wir mit Steuern hier so gut wie möglich helfen….ich könnte das noch endlos fortführen….nur noch eins…ich gehe gerne auf Konzerte,Musicals,Freizeitparks und ins Kino….all dies bezahle ich komplet selbst…ich nehme mir Urlaub um nach Köln zu fahren…ich bezahle 120€ für ein Ticket, bezahle 50€ für die Fahrt….ich freue mich auf diese Events und geniesse diese dann auch…nun durch die entsprechenden Kosten geht das halt nicht so oft!!!! Jetzt die Frage an Sie….ist das ihnen und all den anderen Theaterliebhabern nicht zumutbar?????

     
    • AnA

      Sie fordern vernünftige, sachliche Argumente und kommen selbst mit billiger Polemik.

      Ob ich gerne ins Theater gehe oder nicht, tut hier überhaupt nichts zur Sache.

       
  9. Torre

    Theater kostet der Gesellschaft Geld… ist aber ein unschätzbares und vor allem äußerst wichtiges Kulturgut, speziell auch für die deutsche Bevölkerung mit seinen Dichtern und Denkern, um die uns viele beneiden. Ich will hier gar nicht erst aufführen warum für unsere Gesellschaft Kultur so extrem wichtig ist – auch in Zeiten, in denen uns dieses Privileg fast als selbstverständlich erscheint.
    Das ist als würde man seinen Kindern die Bücher wegnehmen, damit es nicht mehr lernen oder auch nur lesen kann, weil zu teuer. Zum Glück gibt es Menschen, die sich der Kultur widmen und auch Menschen (mehr oder weniger), die Kultur, Theater empfangen können. Wer denkt, dass er sowas nicht braucht, sollte sich mal überlegen, welches Glück er hat in einer so bewundernswerten Gesellschaft zu leben und auch ist eine Überlegung wert, WARUM er das unter anderem kann. Das erfordert natürlich auch etwas Geschichtskenntnis. Die kann man sich aber mit etwas Schulbildung oder Eigenstudium erwerben. Oder man besucht einfach ab und zu mal entsprechende Vorstellungen im Theater 😉

     

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.