Theater Trier – Scafati für Linke

TRIER. Die neue Spielzeit 2017/18 hat zumindest erfolgreich begonnen. Mit den ersten drei Premieren der Stücke “Die Dreigroschenoper”, “Hinter der Fassade” und der Oper “Les Contes d’Hoffmann” hat das Trierer Theater Publikum und Kritiker begeistert. Gleichzeitig laufen bereits intensiv die Vorbereitungen für die folgende Spielzeit, in der Manfred Langner vom Sommer 2018 an die Intendanz übernehmen wird. Der Wechsel an der künstlerischen Spitze bringt weitere Veränderungen in Leitungspositionen mit sich, für die namhafte Künstler nach Trier kommen.

So konnte der Franzose Jean-Claude Berutti als neuer Operndirektor gewonnen werden. Er folgt auf Katharina John. Auch beim Tanz wird es eine Veränderung geben: Roberto Scafati wird in Zukunft die Geschicke dieser Sparte leiten und für die künstlerische Ausrichtung verantwortlich zeichnen. Die bisherige Spartenleiterin Susanne Linke wird das Haus zur neuen Spielzeit verlassen.

“Ich freue mich sehr, mit Jean-Claude Berutti als neuem Operndirektor und Roberto Scafati als Leiter der Tanzsparte zwei Künstler vorstellen zu können, die dem Musiktheater und dem Tanz neue Impulse geben und das kulturelle Leben Triers bereichern werden. Beide sind in ihrem Metier sehr erfolgreich und bestens überregional und international vernetzt”, betont Langner in einer Pressemitteilung.

Berutti, der an Opernhäusern wie Brüssel, Lyon oder Leipzig inszenierte und ebenso ein erfolgreicher Schauspielregisseur ist, war viele Jahre Leiter des Theaters in St. Etienne und Präsident der European Theatre Convention. Roberto Scafati ist neben seiner Tätigkeit als Ballettdirektor am Theater Ulm, wo er mit Produktionen wie “Carmen/Bolero” oder “Die Sinfonie des Kusses” beim Publikum eine wahre Tanz-Euphorie auslöste, seit Jahren ein vielbeschäftigter Gastchoreograph unter anderem in Brasilien und der Türkei. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.