Trier – Weiter die Nummer Eins

Trier bleibt beim Tourismus weiter die Nummen Eins im Land.

Trier bleibt beim Tourismus weiter die Nummer Eins im Land.

TRIER. Der Tourismus bleibt ein starker Motor der Trierer Wirtschaft: 2015 registrierte das Statistische Landesamt 426.844 Gäste und somit ein Plus von 7,3 Prozent im Vergleich mit 2014. Die Übernachtungen stiegen um 5,2 Prozent auf 781.331. Mit diesen Zuwächsen liegt Trier nach Rathaus-Angaben deutlich vor Mainz und Koblenz. Das Plus bei der Gästezahl ist insgesamt der Spitzenwert unter den großen Städten im Land.

Hans-Albert Becker, Prokurist der Trier Tourismus Marketing GmbH (ttm), führt das unter anderem über den Boom im Wandertourismus zurück. “Er hat sich super entwickelt, dank des neuen Moselsteigs sowie der letztes Jahr eröffneten Traumschleife.” Zudem standen 2015 wieder mehr Hotelbetten als in den Jahren davor zur Verfügung, so dass Gäste in der Region verstärkt die Stadt Trier ansteuerten. Das neue Ibis-Hotel am Kornmarkt mit rund 150 Betten ersetzt die Kapazitäten in zwei anderen Häusern, die zeitweise oder komplett geschlossen sind. Zudem öffnete im Herbst 2014 das IAT-Hotel am Verteilerkreis. Dort stehen zwar nicht mehr so viele Touristenbetten zur Verfügung wie im früheren NH-Hotel, es hat aber dennoch eine große Bedeutung gerade für Busreisen. Auch der milde Winter trug zur guten Bilanz bei. “Viele haben wegen des Schneemangels lieber eine Städtereise gebucht”, betonte Becker.

Mit Blick auf den Tourismus in ganz Rheinland-Pfalz spricht das Wirtschaftsministerium von einem Boom. Mit 9,4 Millionen Gästen registrierten die Statistiker 2015 einen neuen Rekord. Das waren 3,4 Prozent mehr als 2014. Mit mehr als 25 Millionen Übernachtungen überschritt Rheinland-Pfalz den bisherigen Spitzenwert von 2011 um 0,8 Prozent. Von den gut 9,4 Millionen Gästen kamen mit knapp 7,4 Millionen die meisten aus Deutschland. Rund zwei Millionen Besucher (plus 1,1 Prozent) reisten aus dem Ausland an. Zwei Drittel kamen aus den Niederlanden und aus Belgien. Danach folgten England und den USA.

Ähnlich sah es in Trier aus. Hinzu kamen dort die Gäste aus China. Diese Zahl ist nicht mehr ganz so hoch wie noch vor einigen Jahren, hat sich nach Aussage von Becker aber auf einem guten Niveau stabilisiert. Er ist insgesamt sehr zufrieden mit der Bilanz 2015, zumal es die Zuwächse in einem Jahr ohne spektakuläre Großveranstaltungen gab. Daher geht der Tourismus-Chef sehr zuversichtlich in die Saison 2016, weil mit der großen Nero-Ausstellung von Mai bis Oktober ein Highlight ansteht. Sie spielt bei der Trierer Präsentation auf der Internationalen Tourismus Börse (9. bis 13. März in Berlin) eine bedeutsame Rolle. Bei der ttm wurden schon rund 1.000 Termine für Nero-Gruppenführungen in den drei beteiligten Museen gebucht. Für die Zeit nach der Ausstellung erhofft Becker sich zusätzliche Impulse durch das geplante Programm zum 30. Geburtstag der Trierer Unesco-Welterbestätten. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured 5 Kommentare

5 Kommentare zu Trier – Weiter die Nummer Eins

  1. Rainer Landele

    ach, geil, ich glaube ich mache einfach weiter mit formalkritik. weil, ist ja schon viel wert, wenn journalisten klar und deutlich und verständlich schreiben. daher, rasender reporter, was bedeutet, zitat: “Mit diesen Zuwächsen liegt Trier deutlich vor Mainz und Koblenz.”

    liegt trier nun bei(!) den zuwächsen vor mainz und koblenz, also nur relativ, prozentual eben. der folgende satz, zitat: “Das Plus bei der Gästezahl ist insgesamt der Spitzenwert unter den großen Städten im Land.” stützt diese vermutung. oder ist gemeint, trier lag zuvor auch absolut vor mainz und koblenz und hat seine führung mit dem zuwachs sogar noch ausgebaut? die texte des rasenden reporters sind einfach voller geheimnisse… okay, angaben über die absoluten zahlen von mainz und koblenz hätten die mythische komponente genommen…

     
  2. Rainer Landele

    mist: mystische meinte ich. das kommt davon, wenn man jemanden schilt (??? gibt es das noch, dieses wort) wg. einer ungenauigkeit…

     
  3. Olli

    Herr Landele Sie sind ein Pedant!!!

     
  4. Rainer Landele

    @olli

    ne, wirklich nicht. sonst würde ich ja z.b. nicht (fast immer) klein schreiben. 😉

    aber ich wußte, der rasende reporter würde sich ärgern… hat er ja auch…und das ist mir ja schon erfolg genug.man muss kleine brötchen backen heutzutage…

     

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