Trotz Absage – Mehr als 130.000 Euro Kosten für NeroHero

Der eine (Egger) zahlt freigiebig, der andere (Sibelius) kassiert bereitwillig. Fotos: Rolf Lorig

Der eine (Egger) zahlt freigiebig, der andere (Sibelius) kassiert bereitwillig. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Der Steuerzahler muss trotz der Absage für die ursprünglich während der Nero-Ausstellung geplante Tanz-Performance NeroHero tief in die Tasche greifen. Mehr als 130.000 Euro Kosten fallen wegen vertraglicher Vereinbarungen an, obwohl die Veranstaltung von Kulturdezernent Thomas Egger (SPD) wegen der unkalkulierbaren Gesamtkosten nach politischen und öffentlichen Protesten gestrichen worden war. Den ursprünglich vorgesehenen städtischen Anteil hatte der Stadtrat auf 70.000 Euro begrenzt. Am 3. April hatte der reporter exklusiv über die Turbulenzen hinter den Kulissen von NeroHero berichtet. Am 6. April moderierte Egger die Inszenierung, deren unausgegorenes künstlerisches Konzept politisch scharf kritisiert worden war, schließlich ab. Für das Konzept zeichnete der Trierer Theater-Intendant Karl Sibelius als künstlerischer Leiter der Nukleus-Reihe verantwortlich. Trotz der Absage strich der Österreicher offenbar das mit ihm vereinbarte Honorar ein. Über die genaue Höhe schweigt das Egger-Dezernat sich allerdings aus. Nach reporter-Informationen soll es sich dabei um einen hohen vierstelligen Betrag handeln. In den Kosten, die aus der Stadtkasse beglichen werden müssen, finden sich zudem alleine 4.000 Euro für Reisekosten und Spesen sowie 73.000 Euro für Künstlergagen.

Im Sommer 2012 fegte ein Proteststurm durch Trier. Damals liefen die Verhandlungen zwischen Rathaus und Land über den Beitritt der Stadt zum Kommunalen Entschuldungsfonds (KEF) während der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2013/2014. Die Auflagen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sahen dafür Einsparungen im freiwilligen Leistungsbereich vor. Bei der Kinder- und Jugendhilfe mussten 169.000 Euro gestrichen werden. Der damalige Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) und Sozialdezernentin Angelika Birk (Grüne) verteidigten die Sparmaßnahmen gegen wütende Proteste von Jugendorganisationen und sozialen Institutionen, die ihrem Ärger auch mit Demonstrationen vor dem Rathaus und während der Ratssitzungen Luft machten.

73.000 Euro für Künstler-Gagen

Geht es hingegen um die Förderung von kulturellen Großprojekten im Zusammenhang mit dem Theater, die ebenfalls zum freiwilligen Leistungsbereich gehören, ist dem städtischen Kulturdezernat unter dem Sozialdemokraten Thomas Egger offenbar keine Summe zu hoch. 70.000 Euro sollte der städtische Zuschuss für NeroHero ursprünglich betragen. So sah es der Stadtratsbeschluss vor. Nach der Absage haben die Kosten sich nahezu verdoppelt. 130.216,71 Euro müssen aus der Stadtkasse nun trotz der Absage des Projektes wegen vertraglicher Vereinbarungen gezahlt werden. Diese Summe nannte das Egger-Dezernat jetzt auf reporter-Anfrage – allerdings erst nach massivem Rathaus-internem Druck. Egger ließ die entsprechende reporter-Anfrage zunächst trotz mehrmaliger Nachfrage zweieinhalb Wochen lang unbeantwortet.

Demnach belaufen sich alleine die Kosten für die Künstlergagen auf 73.000 Euro. Für Technik und Musik der nicht durchgeführten Veranstaltung vor der Porta Nigra müssen 23.150,50 Euro gezahlt werden. Die Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit kostet die Stadt 30.066,21 Euro. Darin enthalten sind auch rund 5.000 Euro für das Moselmusikfestival (MMF) als Mitveranstalter. Dafür seien unter anderem vier Seiten im Programmheft des MMF gestaltet worden, teilt das Egger-Dezernat mit. Wobei das MMF wegen der fehlenden Marketingstrategie und des ausbleibenden künstlerischen Gesamtkonzeptes bei der Vermarktung überhaupt nicht tätig werden konnte.

Hinzu kommen Spesen und Reisekosten von 4.000 Euro. Kulturamtsleiter Roman Schleimer, zugleich Geschäftsführer der “Trier Tourismus und Marketing GmbH” (ttm), die von der Stadt mit der Durchführung von NeroHero beauftragt worden war, soll nach weiteren reporter-Informationen bereits während der Planungsphase zu NeroHero von extrem hohen Kosten gesprochen haben. Unter anderem soll der spanische Choreograf Cesc Gelabert auf städtische Kosten zur Vorbereitung nach Trier geholt worden sein. Eine genaue Aufschlüsselung der einzelnen Posten innerhalb der Gesamtkosten verweigerte das Egger-Dezernat aber auch in seiner zweiten Antwort an den reporter.

Sibelius-Honorar bezahlt

Am 31. Mai fragte der reporter schriftlich beim Egger-Dezernat nach, ob auch das mit Theater-Intendant Karl Sibelius vereinbarte Honorar gezahlt worden sei. Der Österreicher hatte die künstlerische Leitung des Projektes inne. Das Egger-Dezernat dementierte zwar nicht, teilte am 16. Juni aber lediglich mit: “Einzelvertragliche Vereinbarungen und Honorare, insbesondere die Höhe, unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.” Daraufhin hakte der reporter noch am selben Tag erneut nach: Ist das Honorar für Karl Sibelius als künstlerischer Leiter des Projektes in den Kosten der gezahlten Gagen in Höhe von 73.000 Euro enthalten? Die kurze Antwort aus dem Egger-Dezernat: “Ja.”

Über die Höhe des an Sibelius gezahlten Honorars schweigt sich das Kulturdezernat aber nach wie vor aus. Nach reporter-Informationen soll es sich dabei um eine hohe vierstellige Summe handeln. Aktuell inszeniert der Österreicher sich öffentlich auch mit medialer Unterstützung als Opfer – als Opfer von Intrigen, einer gegen ihn gerichteten Kampagne und als Opfer von Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD), der den Generalintendanten wegen mangelnden Vertrauens in dessen Fähigkeiten als Manager und Finanzchef des Theaters entmachtet hatte. In eigener Sache legt der Trierer Intendant jedoch eine durchaus geschäftstüchtige Praxis an den Tag. Dazu gehört auch, dass Sibelius zusätzlich zu seinem üppigen Gehalt, das über dem des Oberbürgermeisters liegt, für seine Auftritte als Sänger und Schauspieler pro Abend ein mittleres dreistelliges Honorar aus der Stadtkasse kassierte. Tantiemen, etwa für Übersetzungen, die von der Stadt an Verlage bezahlt werden, kommen ferner hinzu. Für die kommende Spielzeit hat Egger dem Österreicher eigene Auftritte inzwischen untersagt.

Kosten bleiben an Stadt hängen

Betretene Mienen bei der Absage von NeroHero. Die Kosten muss jetzt die Stadt schultern.

Betretene Mienen bei der Absage von NeroHero. Die Kosten muss jetzt die Stadt schultern.

Das von Sibelius als Leiter der Nukleus-Reihe verantwortete künstlerische Konzept für NeroHero war auf massive politische und öffentliche Kritik gestoßen. So sollte unter anderem ein Live-Video des nackten Nero während der beiden geplanten Aufführungen abgespielt werden. Für die Rolle des römischen Kaisers waren Countertenor Fritz Spengler und später in der Aufführung auch Sibelius selbst vorgesehen. Laut Konzept sollte Nero unter anderem einen 20-jährigen Mann kastrieren und diesen danach heiraten, weil er den Kaiser an Ehefrau Poppea erinnert. Wörtlich heißt es in der konzeptionellen Vorlage zu NeroHero: “Nero schreitet auf den jungen Mann zu. Die beiden küssen sich. Nero imitiert die Lustschreie einer deflorierten Jungfrau. Die Menge sieht dabei zu. Nero steigert die Lustschreie bis zum Höhepunkt… Lustschreie… Echo… eventuell steigt das Volk mit in die Lustschreie ein… Exzess…”

Die Gesamtkosten der Produktion waren vom Stadtrat mit 210.000 Euro veranschlagt worden. Der städtische Zuschuss sollte 70.000 Euro betragen, das Land wollte innerhalb des Kultursommers 65.000 Euro beisteuern. Die restlichen 75.000 Euro sollten über Sponsoren und Eintrittsgelder eingenommen werden. Nach dem teilweisen Rückzug der Sparkasse und der Stadtwerke als Hauptsponsoren drohte ein Finanzierungsloch. Zudem stieß das von Sibelius vorgelegte künstlerische Konzept allenthalben − auch bei Sponsoren − auf deutlichen Widerstand. Denn NeroHero sollte während der Nero-Ausstellung auch als Familien-Event über die Bühne gehen.

Die Kosten von über 130.000 Euro bleiben nun ausschließlich an der Stadt hängen – einschließlich der hohen Künstlergagen und des an Sibelius gezahlten Honorars für die Leitung eines Projektes, das nie zur Aufführung gelangte. Ob das Land sich trotz der Absage an den Gesamtkosten beteiligt, dazu schweigt das Egger-Dezernat sich ebenso aus wie zur Verwendung des an Sibelius gezahlten Honorars durch den Österreicher. Dass kulturelle Events aber auch ohne Steuergeld der öffentlichen Hand möglich sind, wird aktuell mit dem Porta³-Festival bewiesen. Das geht laut Kulturdezernat auch ohne städtischen Zuschuss erfolgreich über die Bühne. (et)

Extra

Der städtische Kulturausschuss hat sich während seiner nichtöffentlichen Sondersitzung am Samstag mit der Finanzsituation des Trierer Theaters befasst. In der über fünfstündigen Sitzung unter Leitung von Kulturdezernent Thomas Egger sei “kritisch-konstruktiv” diskutiert worden, berichten mehrere Ausschussmitglieder gegenüber dem reporter, wobei das Gremium nach reporter-Informationen über die Kosten zu NeroHero (siehe oben) nicht informiert wurde. Thematisiert worden sei aber die mangelhafte Kommunikation zwischen Theater und Rathaus gerade in Budget-Fragen. Beschlüsse zur Verbesserung der finanziellen Ausstattung des Kulturhauses wurden allerdings nicht gefasst. Der Ausschuss will zunächst einmal die Vorlage der Verwaltung zur strukturellen Veränderung in der Theaterleitung abwarten. Intendant Karl Sibelius soll ein gleichberechtigter kaufmännischer Direktor zur Seite gestellt werden. Darüber wird der Kulturausschuss in seiner turnusmäßigen Sitzung am 30. Juni beraten. Der Stadtrat soll dann am 14. Juli entscheiden. Das Theater-Defizit liegt in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 bei mindestens 2,6 Millionen Euro, die von der Stadt alleine gestemmt werden müssen. Deswegen erließ Oberbürgermeister Wolfram Leibe jüngst eine zehnprozentige Haushaltssperre im freiwilligen Leistungsbereich für alle Dezernate. Über die Finanzlöcher beim Theater hatte der reporter am 19. Mai exklusiv berichtet. Aktuell laufen mit der Machbarkeitsstudie die Planungen für die millionenschwere Sanierung des Gebäudes am Augustinerhof. Die Mehrheit der Ratsfraktionen hält nach wie vor am Drei-Sparten-Haus fest. (et)


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 21 Kommentare

21 Kommentare zu Trotz Absage – Mehr als 130.000 Euro Kosten für NeroHero

  1. Hubert Hansen

    Scheint in dieser Branche nichts neues zu sein.
    https://www.youtube.com/watch?v=rt65rHm8pUY

     
  2. Besserwisser

    Den Egger-Haufen einfach nur auflösen. So viel finanzielles Defizit gab es lange nicht mehr.
    Was sagt eigentlich das Rechnungsprüfungsamt dazu? Oder sind die da nicht zuständig?

     
  3. Susanne Decker

    Das wird ja immer besser! 70.000 waren genehmigt – wohl gemerkt für ein durchgeführtes Projekt – und 130.000 Euro für ein nicht stattgefundenes Event sind es dann??!! Mal nur so nebenbei gerfragt: Ist das nicht schon Veruntreuung von Steuergeldern ? Denn aus diesen wird dieser ganze Irrsinn finanziert, bitte NIE vergessen bei der ganzen Debatte!!!!

     
  4. Anna Majewski

    Nur recherchieren und Anprangern im Netz reicht nun nicht mehr. Es muss zu OB Leibe gegangen werden und auch Mainz muss über die Vorgänge unterrichtet werden. Was sagt eigentlich die begeisterte Theatergängerin Frau Dreyer zu den Vorgängen, was in ihrem geliebten Haus am Augustinerhof getrieben wird? Egger und Sibelius müssen schnellstens komplett entmachtet werden. Man kann gar nicht viel zu sich nehmen, wie man sich übergeben möchte.

     
  5. Maik Schuster

    Verstehe ich das richtig? Der Herr Generalintendant verdient mehr als der OB, er kriegt Extra-Kohle als Schauspieler, und erhält ´ne Gage für eine abgesagte Aufführung, die er versemmelt hat? Geht´s noch??? Den Job hätte ich auch gerne, wo ich mit überzogenen Budgets mir selbst mein gehalt aufbessere….Herr Leibe, bitte beenden Sie diesen Unsinn! Und alle Planungen fürs Theater auf Anfang!

     
  6. Spekulatius

    Mal jenseits aller Erwägungen zur Sinnhaftigkeit des Theaters Trier: Was vom künstlerischen Konzept durchgesickert ist – und was dann ja wohl unter Kultur läuft – ist so oder ähnlich seit Jahrzehnten in zahlreichen Filmen und Serien verarbeitet worden. Stellt sich die Frage: Macht das Medium die Kultur? Ist im Theater Kultur was, wenn in anderen Medien stattfindend, als minderwertig geschmäht wird?

    Als Laufsteg für eine Minderheit ist das Theater jedenfalls nicht erhaltenswert. Und Kultur findet auch nicht nur dort statt. Man müsste nur mal vom hohen Ross herabsteigen, um wahrhaft zu sehen.

     
    • Is Klar

      “Laufsteg für eine Minderheit”- mit dieser Aussage sollten sie sich für jetzt und alle Zeit aus dieser Diskussion verabschieden!

       
      • Spekulatius

        Pardon, war das politisch nicht korrekt genug? Jenun, manchmal defäkiere ich eben auf PCness, tut mir nicht leid.

        Aber gut, formuliere ich die Aussage ein wenig um: Als Laufsteg für einige Wenige aus einer sozial und finanziell nicht unbedingt benachteiligten Klientel ist das Theater jedenfalls nicht erhaltenswert.

        In diesem Zusammenhang denke ich durchaus auch an das Theater um Egbert. An in erbarmungswürdigem Zustand befindliche städtische Wohnungen. An…ach, lassen wir das, die Liste ist schier endlos.

        Und angesichts der vielen Baustellen, die vielen das ganz alltägliche Leben vermiesen, wollen Sie ernsthaft behaupten, das Theater sei unbedingt erhaltenswert? Echt jetzt?

        Ja nee, is klar: Darf man nicht gegeneinander aufrechnen. Getrennte Etats, und so. Machen wir halt so weiter, wird mit Sicherheit schon schiefgehen.

        Das Theater ist bei weitem nicht der einzige Hort der Kultur. Und bei weitem nicht der wichtigste. Daran mit aller Macht festhalten zu wollen, ist bestenfalls Sturheit, schlimmstenfalls Dünkel. Ceterum censeo theatrum esse delendam.

         
        • Kruemel

          Das ist korrekt, was Sie hier schreiben.

          Aber solange wir einen Intendanten am Theater haben, dem das sowieso egal ist, der das Geld verpulvert nur um sich selbst darzustellen, ich zitiere:

          “Laut Konzept sollte Nero unter anderem einen 20-jährigen Mann kastrieren und diesen danach heiraten, weil er den Kaiser an Ehefrau Poppea erinnert.”

          “Wörtlich heißt es in der konzeptionellen Vorlage zu NeroHero: “Nero schreitet auf den jungen Mann zu. Die beiden küssen sich. Nero imitiert die Lustschreie einer deflorierten Jungfrau. Die Menge sieht dabei zu. Nero steigert die Lustschreie bis zum Höhepunkt… Lustschreie… Echo… eventuell steigt das Volk mit in die Lustschreie ein… Exzess…”,

          wird das alles nichts ändern.

          Er sollte endlich seinen Hut nehmen und der zuständige Dezernent direkt auch.

           
  7. Dr. Norbert Fischer

    Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß Sibelius von Anfang an geplant hat, sich mit vollen Taschen wieder entfernen zu lassen. Die Beihilfe, die der politisch gefestigte Egger (früher FDP, jetzt SPD…)spricht Bände. Da ist von Kollusion auszugehen.

     
    • Anna Majewski

      Auch wenn ich mich wiederhole…..nur hier im Netz anzusprangern reicht nicht mehr. Werden Sie bitte aktiv und nutzen Sie die OB Sprechstunden oder öffentliche Ratssitzungen, um diesem Skandal eine Stimme zu geben. Es muss doch Mittel und Wege der demokratischen Mitbestimmung geben, um diesen Theaterzerstörern das handwerk zu legen!

       
  8. beobachter

    Das ist ja wirklich nicht mehr tragbar. Wieso lässt man sich als Intendant mit üppigem Gehalt ein Honorar für eine geplatze Aufführung auszahlen? Bei freischaffenden Künstlern ist dies noch nachvollziehbar, aber so? Sollte dies stimmen ist es jedenfalls eine schwache Leistung. Wie lange geht das teater ums Theater noch weiter? Was muss noch passieren bis die einzig richtige Konsequenz gezogen wird?

     
  9. Maik Schuster

    Vielleicht sollte der Gedanke der Volksabstimmung nochmals aufgegriffen werden….wenn die Mehrheit kein neues Theater will löst sich das interne “Restproblem” wie von selbst…

     
  10. Schniddi

    Da bleibt einem nix anderes übrig wie sprachlos zu sein.

     
    • Anna Majewski

      Nein, tun Sie etwas und werden Sie aktiv!

       
      • Rüdiger Rauls

        WER soll denn WAS tun? Was erwarten Sie denn von den Institutionen (Parteien, Fraktionen, Verwaltung und die Ebenen darüber), an die SIE appellieren? Die sind doch größtenteils mitschuld an den Zuständen und haben ihre Finger tief drin in dem ganzen Mist, teilweise aus persönlichen Interessen und teilweise einfach nur aus parteipolitischen, um dem politischen Gegner an den Karren zu fahren. Sollen die nun stellvertretend IHRE Interessen vertreten und das umsetzen, was SIE wünschen, aber noch nicht einmal auszudrücken wissen. Das wird ein frommer Wunsch bleiben. Die haben immer WAS gemacht. Und nun sehen Sie, was dabei rauskommt, wenn man erwartet, dass DIE WAS machen. Machen Sie doch SELBST etwas, anstatt andere aufzufordern. Packen Sie es selbst an, was Sie erledigt wissen wollen.
        Aber dazu muss man schon wissen, was man selbst will und wie man das, was man will, umsetzt.

         
        • Anna Majewski

          Die Trierer Bürger sollen sich dafür einsetzen, dass die Verursacher des finanziellen Theaterdesasters zur Verantwortung gezogen werden mit entsprechenden Konsequenzen. Das ist eigentlich deutlich.

           
  11. Kruemel

    Sind ja nur Steuergelder, den Herren Egger und Sibelius ist das doch sch…egal.

    Man muss nicht Einstein sein um die Politikverdrossenheit und -gleichgültigkeit in Trier erklären zu können, wenn ein solcher Dezernent seinen Chef so durch die Manege führt.

    Schämen sollte Herr Egger sich, und endlich Konsequenzen aus seinem dilletantischen Handeln ziehen. Und sein Super-Intendant direkt auch.

     
    • Anna Majewski

      Darüber werden die beiden nur milde Lächeln. Der Landesrechnungshof muss informiert werden.

       
  12. Mike Meyers

    was regen sich denn die leute so auf … die gleichen steuergelder werden von der cdu und den grünen auch für sinnentleerte schul”renovierungen” verballert … immer weiter so stadtrat … ihr schafft das schon noch unsere stadt gegen die wand zu fahren …

     
  13. Klaus Anders

    In Eggenfelden hatte Herr Maier-Sibelius sein alter ego “Rose Devine” installiert als künstlerische Leitung. Gab der PNP als Rose Devine Interviews, ob er diese Art der künstlerischen Leitung auch vergütet bekam wollte einem keiner sagen. Hat das euer Stadtrat und die anderen Verantwortlichen wirklich alles nicht gewußt? Man kann es gar nicht glauben. Es gibt doch Internet, Beziehungen innerhalb der SPD und der CDU/CSU. Die ganze Sache wiederholt sich auf bekannte Weise.

     

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