Umfangreiches Programm in der Stadtbibliothek

TRIER. Ein Vortrag über Gewaltopfer des Nationalsozialismus in Trier, die Lesung aus einem historischen Roman sowie ein Vortrag über Fotografie und ein Gespräch zur aktuellen amerikanischen Literatur: Das Programm der Stadtbibliothek an der Weberbach im ersten Quartal spannt einen weiten inhaltlichen Bogen.

Freitag, 29. Januar, 19 Uhr:
Achtes Trierer Literaturgespräch zu aktueller amerikanischer Literatur.
Das Literaturgespräch führen Hubert Spiegel, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Dr. Sebastian Fett, Lehrer am Gymnasium auf dem Asterstein in Koblenz, Professor Michael Embach, Leiter der Stadtbibliothek Trier, und Professor Gerd Hurm, Leiter des Zentrums für Amerikastudien an der Universität Trier. Es werden drei Bücher vorgestellt, die Hubert Spiegel als zentrale Romane des Jahres 2015 ausgewählt hat. Um eine Platzreservierung per E-Mail wird gebeten: tcas.info@gmail.com.

Donnerstag, 25. Februar, 18 Uhr:
Dr. Marita Spang-Fitzek liest aus ihrem neuen Buch “Blut und Seide”.
Die Kauzenburg bei Bad Kreuznach um 1260: Simon wächst als Ziehsohn des Grafen Johann von Sponheim auf, sehr zum Missfallen von dessen jüngerem Bruder Heinrich, der um Johanns Gunst und damit um sein Erbe fürchtet. Die Situation eskaliert, als Simon sich in Heinrichs Verlobte verliebt, die seine Gefühle erwidert.

Montag, 7. März, 18 Uhr:
“Fotografie als historische Quelle”, Vortrag von Bernhard Simon, Leiter des Stadtarchivs.
Simon nennt das Stadtarchiv gern das „Gedächtnis der Stadt“. Das öffentliche Gedächtnis ist, wie auch das persönliche, stark von Bildern geprägt. Deshalb gilt der Archivierung von Fotografien und dem Projekt einer Bilddatenbank für die Stadt Trier auch ein besonderes Augenmerk. Der Vortrag wird begleitet von der erstmaligen Präsentation von Originalfotografien des Trierer Pädagogen und Heimatforschers Wilhelm Deuser (1861 bis 1953) aus einer privaten Schenkung.

Dienstag, 8. März, 18 Uhr:
“Mit Trier verbundene Gewaltopfer der NS-Zeit. Dem Vergessen entreißen.” Vortrag von Prälat Professor Helmut Moll.
Das 20. Jahrhundert, geprägt von den Ideologien des Nationalsozialismus und des Kommunismus, brachte viele Zeugen hervor, die in der Hingabe des eigenen Lebens Zeugen der Menschlichkeit und des Glaubens wurden. Prälat Professor Helmut Moll ist seit 1996 Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, einem Verzeichnis von Märtyrern und anderen Heiligen. In seinem Vortrag wirft er ein besonderes Licht auf die Gewaltopfer, die mit Trier in Verbindung stehen. (tr/gut)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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