Universitätsbibliothek: Ein Comeback für Karl Marx

Die Studierenden (von links) Theresa-Mareike Riedel, Jonas Kaiser, Michael König, Marcel Mouson und Milan Matheis haben die Ausstellung gemeinsam mit weiteren Kommilitonen und Professor Christian Jansen konzipiert. Foto: Uni Trier

TRIER Wenige Wochen nach dem Ende des Jubiläumsjahres kehrt Karl Marx nach Trier zurück – in einer Ausstellung der Universitätsbibliothek.

Unter der Leitung von Prof. Christian Jansen (Neuere und Neueste Geschichte) haben Studierende in einem Projektseminar die Ausstellung “Marx is back“ konzipiert. Am 14. Februar wird sie in der Bibliothek der Universität Trier eröffnet. Über die Jubiläumsfeierlichkeiten hinausgehend will die Ausstellung zeigen, dass Marx wichtige Denkanstöße gegeben hat und weiterhin geben kann. Seine Ideen sind virulent. Ihre Rezeption hat die Geschichte des 19. und mehr noch des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt.

Die Ausstellung “Marx is back. Orte – Ideen – Rezeption“ ist vom 14. Februar bis zum 13. März 2019 in der Universitätsbibliothek zu sehen. Sie zieht Verbindungslinien zu den Orten seines Wirkens und zur weltweiten Wirkung seines Denkens anhand einiger bekannter und weniger bekannter “Marxismen“. Eine Ideenschau soll außerdem Marx’ Utopie von Freiheit und Kommunismus vorstellen.

Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung exemplarische Publikationen von Marx und Engels, Merchandise und Devotionalien aus dem Trierer Jubiläumsjahr sowie neue Publikationen zu Marx.
Bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 14. Februar, 18.15 Uhr, spricht – nach einer Begrüßung durch die leitende Bibliotheksdirektorin Hildegard Müller – Jürgen Herres über “Karl Marx’ 200. Geburtstag. Eine erste Bilanz“. Herres ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Akademienvorhaben Marx-Engels-Gesamtausgabe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Mitglieder der Vorbereitungsgruppe werden die Ausstellung präsentieren.

An Konzeption, Texten und Gestaltung haben mitgewirkt: Julia Bedtke, Christian Jansen, Jonas Kaiser, Michael König, Ivo Köth, Milan Matheis, Marcel Mouson, Theresa-Mareike Riedel, Michelle Stoffel und Michael Wollmann.

Die Ausstellung ist vom 14. Februar bis zum 13. März zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek zugänglich von montags bis freitags, 8 bis 24 Uhr, samstags 8 – 19 Uhr und sonntags 11 Uhr – 15 Uhr. (tr)


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