Vier Städte, drei Länder, ein Erlebnis

Jade Porcherot von der Geschäftsstelle Quattropole und ttm-Chef Norbert Käthler präsentieren den neuen Dumont-Führer “Quattropole”. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Quattropole – was ist das? Eine Frage, die voraussichtlich so bald nicht mehr gestellt wird. Der Dumont-Verlag hat in diesen Tagen einen 250-seitigen Führer auf den Markt gebracht, der sich mit den vier Städten Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier und damit mit der Grenzregion von Luxemburg, Frankreich und Deutschland in deutscher und französischer Sprache auseinandersetzt.

Norbert Käthler strahlt. Denn das Thema Quattropole gehört für den Leiter der Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM) zum täglichen Brot. “Oft höre ich die Frage, wie kann man die Zusammenarbeit dieser vier Städte erlebbar machen?”  Das wegen der Zweisprachigkeit etwas dick ausgefallene Taschenbuch, das zum Preis von 14 Euro im Buchhandel und auch bei der TTM zu haben sein wird, gibt künftig Antwort auf diese und weitere Fragen. Es erklärt nicht nur den Begriff Quattropole unter dem Schlagwort “Vier Städte, drei Länder, ein Erlebnis”, es zeigt 16 Wege zum direkten Eintauchen in die vier Städte auf, führt den Leser auf eine packende Zeitreise, berichtet vom Leben zwischen den Betonpalästen auf dem Luxemburger Kirchberg, stellt in Metz die leuchtende Kathedrale und das Gebiet rund um das Metzer Centre Pompidou vor oder konfrontiert die Leser mit der dortigen Museumslandschaft. Auch in Saarbrücken gibt es Museen, sehenswerte Kirchen und hochherrschaftliche Plätze und was in Trier so alles sehenswert ist, dazu reicht eigentlich der Platz in dem Dumont-Führer nicht…

Also nur ein Aufzeigen von Sehenswürdigkeiten? Ja und nein. “Das Buch soll aufzeigen, dass es sinnvoll ist, Zeit für diesen Besuch einzuplanen. Es gibt hier viel zu sehen und zu erleben, da reicht eine Übernachtung alleine einfach nicht aus”, sagt Käthler. Stichwort Übernachtungen: “Wir haben in der Großregion jährlich 3,4 Mio. Übernachtungen, rund 800.000 davon in Trier.”

Der ttm-Chef räumt ein, dass man mit dem Taschenbuch nicht nur die Touristen von weither ansprechen will, es soll auch die Bewohner der Großregion informieren. Und das geschieht am besten, wenn man einen Überblick über die jeweiligen Einkaufserlebnisse und Events wie beispielsweise Weihnachtsmärkte gibt sowie Einblicke in die Kulturgeschichte vermittelt. Eine online-Ausgabe soll dieses Angebot für die netzaffine Generation abrunden.

Doch warum fehlt die englische Sprache in dem Projekt, dessen Anfänge auf das Jahr 2016 zurückgehen? Käthler zuckt mit den Schultern. Das habe praktische Gründe, erklärt er. Denn hätte man die englische Sprache noch dazu genommen, wäre man am Ende auf 375 Seiten gelandet. Allerdings schließt der Tourismuschef nicht aus, dass der Verlag irgendwann noch eine eigene englischsprachige Ausgabe auf den Markt bringen wird. (-flo-)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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