Wie Feinde im antiken Ägypten behandelt wurden

Der künftige Preisträger: Uroš Matić. Foto: Jürgen Morgenroth

TRIER. Der Nachwuchswissenschaftler Uroš Matić erhält an der Universität Trier den Philippika-Preis für seine herausragende altertumswissenschaftliche Dissertation.

Am 12. April wird Uroš Matić in einem öffentlichen Festakt an der Universität Trier der Philippika-Preis des Harrassowitz-Verlages verliehen. Der Nachwuchswissenschaftler hat in seiner Doktorarbeit an der Universität Münster den Umgang mit Feinden und Kriegsgefangenen im ägyptischen ‘Neuen Reich‘ (ca. 1600 – 1000 v. Chr.) untersucht. Dazu hat er archäologisches, schriftliches und bildliches Quellenmaterial ausgewertet. Die Dissertation trägt den Titel: “Body and Frames of War in New Kingdom Egypt: Violent treatments of enemies and prisoners“.

Der Philippika-Preis wird vom Harrassowitz-Verlag gestiftet und für herausragende interdisziplinäre Dissertationen verliehen. Der Preis besteht in der Aufnahme der Doktorarbeit in die Reihe “Philippika. Altertumswissenschaftliche Abhandlungen“ und die Übernahme der Druckkosten durch den Verlag. Die Reihe publiziert Veröffentlichungen aus allen Bereichen der Altertumswissenschaften und versteht sich als Plattform für eine interdisziplinäre Perspektive.

Die Preisverleihung findet am 12. April um 17 Uhr im Rahmen eines Empfangs in der Archäologischen Sammlung der Universität Trier statt. Nach der Begrüßung durch die Vizepräsidentin der Universität Trier, Professorin Ulrike Gehring, und der Überreichung des Preises durch die Leiterin des Harrassowitz-Verlags, Barbara Krauß, hält Preisträger Uroš Matić einen Kurzvortrag: “Körper und Raster des Krieges im Neuen Reich Ägypten: Gewalttätige Behandlung der Feinde und Gefangenen.“ (tr)


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