“Wir fühlen uns belogen und betrogen”

Seit Jahren das gleiche Bild - in den Höhlen im Gneisenauberring wohnt immer noch das Grauen.

Seit Jahren das gleiche Bild – in den Höhlen im Gneisenaubering wohnt immer noch das Grauen.

TRIER. Horst Erasmy ist nicht erkältet. Auch in der nasskalt-ekligen Vorwinterzeit strotzt der Christdemokrat vor Vitalität. Verschnupft ist er dennoch: Erasmy hat die Nase voll. Gestrichen voll. “Mit Frau Birk bin ich fertig”, sagt er schon vor der Sitzung seines Ortsbeirates am Donnerstagabend im Dechant-Engel-Haus. Im Schatten der Ruinen des Gneisenauberings, die auch an diesem Abend wie verfaulte Stümpfe aus einem verrotteten Gebiss in den schwarzen Himmel ragen, legt er nach. Im Armenhaus der Stadt, hier im Trierer Westen, weiß Erasmy, dass er nicht erst um Zustimmung buhlen muss. Über die Parteigrenzen hinweg stehen die Mitglieder des Beirates hinter dem Vorsteher. Von der anderen Moselseite kommen wie stets beschwichtigende Töne. “Verwaltungsinterne Abstimmungen” hätten die weitere Umsetzung der Projekte im Programm “Soziale Stadt” bisher verzögert, heißt es aus dem Dezernat der zuständigen Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne). Damit hat Trier-West sein eigenes Unwort des Jahres. “Für diese Ausreden habe ich kein Verständnis mehr”, sagt Erasmy, “das ist eine Frechheit!”

Bislang wurde Horst Erasmy noch nicht auf dem Trierer Standesamt gesichtet. Vielleicht taucht er in den nächsten Tagen dort auf und beantragt die Namensänderung. Von Horst zu Phil oder Bill, von Erasmy zu Conners oder Murray. Und täglich grüßt das Murmeltier! Erasmys Punxsutawney liegt im Trierer Westen. Hier sitzt der Christdemokrat in seiner eigenen Zeitschleife fest. Doch anders als bei Bill Murray alias Phil Conners ist es bei Erasmy kein albtraumhafter Tag, bei ihm sind es Jahre. Jahre des Wartens, der immer gleichen Versicherungen, Jahre zerstörter Hoffnungen und nervtötender Enttäuschungen. “Für mich, für uns alle hier ist das Endstadium erreicht”, sagt er deshalb.

Erasmy ist nicht allein in seinem Zorn, in seiner Wut auf “die da drüben” auf der anderen Moselseite am Augustinerhof. Seine Kollegen im Beirat weiß er ohnehin hinter sich. Da sind Johannes Schölch-Mundorf (SPD) und Bernhard Hügle (Grüne), die beiden Stellvertreter Erasmys. Da sind ferner Jörg Reifenberg (CDU) und Monika Berger (SPD), die beiden Stadträte mit Sitz im Ortsbeirat von Trier-West/Pallien. Auch sie sind genervt von der Warteschleife, in der sich das Armenhaus der Stadt seit Jahren befindet.

Erasmy und Hügle stehen am Rand

Berger kam am Donnerstagabend von der Sitzung des Birk-Ausschusses hinüber in den Westen. Ursprünglich sollte die Sozialdemokratin im Birk-Ausschuss die Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Gebäudes Gneisenaustraße 33 bis 37 für den Sozialen Wohnungsbau vorgelegt bekommen. Doch daraus wurde nichts. Nach reporter-Informationen wurde der Tagesordnungspunkt kurzerhand aus dem nichtöffentlichen Teil gestrichen. Die lapidare Begründung aus dem Birk-Dezernat: Die Studie sei noch nicht fertig! Dabei sollte der Beratungsdurchlauf dahingehend eingehalten werden, dass die Vorlage am 15. Dezember auch vom Stadtrat abgesegnet werden kann.


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Als Erasmy knapp zwei Stunden später im Dechant-Engel-Haus sprach, wusste er davon noch nichts. Hätte er es gewusst, wären ihm wohl nicht nur die Zornesfalten auf der Stirn, sondern auch die Halsschlagadern angeschwollen. Doch auch ohne diesen weiteren Mosaikstein im Gesamtbild der städtischen Untätigkeit zog der Christdemokrat heftig vom Leder. “Wir fühlen uns belogen und betrogen”, wetterte er gegen die Bürgermeisterin. Während Erasmy sprach, blickten Berger und Reifenberg sich immer wieder mit zustimmendem Kopfnicken an. Es bedurfte keiner weiteren Sätze, um Erasmys Ausführungen zu unterstützen.

Seit einem Jahr ist die Durchfahrt im Irminenwingert an den Sozialwohnungen vorbei gesperrt.

Seit einem Jahr ist die Durchfahrt im Irminenwingert an den Sozialwohnungen vorbei gesperrt.

Auch Hügle, obwohl in derselben Partei wie Birk, signalisierte Zustimmung. “Es fehlen schlicht die Zeichen für den guten Willen”, sagte der Pädagoge. Hügle, scharfer Kritiker der schwarz-grünen Koalition im Stadtrat, ergeht es ähnlich wie Erasmy. Von den Spitzen der Partei ob seiner Kritik an der Zusammenarbeit von CDU und Grünen aus dem Schulträgerausschuss hinauskatapultiert und heuer nur noch kooptiertes Mitglied, ist Hügle ähnlich wie Erasmy parteiintern an den Rand gedrängt. Seit Abschluss der schwarz-grünen Koalition gilt Birk bei den Christdemokraten als sakrosankt. Die Union, vormals schärfste Kritikerin der grünen Bürgermeistern, wandelte sich unter der diktatorischen Regie des Duos Kaster/Dempfle von der Birk-Weg-Partei zur Birk-Bleibt-Partei. Daran hat sich auch unter dem neuen Partei- und Fraktions-Chef Udo Köhler nichts geändert. Denn noch spekuliert Julia Klöckner in Mainz nach Wiesbadener Vorbild auf die mögliche schwarz-grüne Koalition nach der Landtagswahl im März kommenden Jahres. Köhler aber will am 13. März in den Mainzer Landtag einziehen.

Birk hat Oberwasser

Erasmy waren diese strategischen Winkelzüge und taktischen Spielchen seiner Partei stets suspekt. Der Unionschrist hielt trotz der schwarz-grünen Liaison nicht still in seiner Kritik am Birk-Dezernat, was er unter anderem damit büßte, dass er zu bestimmten Parteiveranstaltungen erst gar nicht mehr eingeladen wurde. Während Ex-Parteichef Bernhard Kaster sich nach dem Friedensschluss zwischen Grün und Schwarz ausgiebig auf Birks Geburtstag von der Bürgermeisterin bewirten ließ, schoss Erasmy weiter seine Pfeile aus dem Trierer Westen gegen das Birk-Dezernat im Rathaus ab.

Themen und verbale Munition gehen dem Christdemokraten dabei nicht aus. Am Donnerstagabend legte er seine Zeitreise durch sechs Jahre des Aussitzens vor – eine Chronologie des Schreckens, der Zermürbung, der offenkundigen Gleichgültigkeit. Zwar sagte Berger, das Problem habe schon vor Birk existiert. Doch seit dem Amtsantritt der Grünen hecheln die Menschen im Trierer Westen tatsächlich ähnlich dem Hamster im Rad, wie Reifenberg sagt. “Es fehlt leider jede Kommunikation in den Stadtteil hinein”, kritisierte der Christdemokrat die Politik im Rathaus.

Dort schwimmt Birk im Sog der schwarz-grünen Koalition und nach dem Abschied ihrer Intimfeindin Simone Kaes-Torchiani (CDU) auf Oberwasser. Das bekommt sogar das städtische Presseamt zu spüren. Hinter der Tür mit der Aufschrift “Rathaus-Zeitung” im ersten Stock am Augustinerhof machte nach reporter-Informationen Anfang November sogar eine Kündigungsandrohung die Runde. Auslöser war die Pressemitteilung zur finanziellen Entlastung der Kommunen bei der Flüchtlingsarbeit. Birk wollte darin als zuständige Dezernentin partout Erwähnung finden. Schließlich drohte der interne Rathaus-Streit zu eskalieren.


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So muss die Grüne derzeit kaum mit Gegenwind aus dem Rat rechnen. Zumal die Spitzen ihrer eigenen Partei, die Anfang des Jahres eine fliegende Einsatztruppe installierten, deren Mitglieder als Kümmerer ihrer Dezernentin ein neues optisches Erscheinungsbild verpassten und ein wachsames Auge auf die Frontfrau warfen, weiterhin die Losung ausgeben, die Bürgermeisterin sei vor allem Opfer des konservativ-bürokratischen Widerstandes im Rathaus. Wie bei den städtischen Wohnungen sind stets die anderen schuld – das Bauamt, die Gebäudewirtschaft, das Presseamt, das Dezernat des Oberbürgermeisters. Die Sanierung der Sozialwohnungen in der Magnerichstraße in Pallien hatte Alt-OB Klaus Jensen noch im Alleingang über Birks Kopf hinweg und zudem nicht gänzlich im Einklang mit der Kommunalverfassung durchgesetzt.

Mit der Geduld am Ende

Auch hier ist das Bild in der Gneisenaustraße immer noch trostlos.

Auch hier ist das Bild in der Gneisenaustraße immer noch trostlos.

Erasmy weiß das. Und so ist sein Hinweis zur Magnerichstraße am Donnerstagabend auch eine nachträgliche verbale Verbeugung vor dem Sozialdemokraten Jensen. “Zumindest da läuft es”, lobte Erasmy. Das kann der Unionschrist vom Irminenwingert und dem Gneisenaubering hingegen nicht behaupten. 2009 wurde die Planungswerkstatt im Stadtteil abgehalten. 2011 erreichte der erste Offene Brief des Ortsbeirates und des Runden Tisches das Rathaus, eine Anfrage Erasmys folgte. Am Augustinerhof beeilte man sich zu versichern, noch im ersten Quartal 2012 würden Gesamtplanung und Konzept im Stadtteil vorgestellt werden.

Zwei weitere Jahre gingen in die Stadt. Wieder schrieben Beirat und Runder Tisch einen Offenen Brief. Daraufhin versicherte das Birk-Dezernat, das Gesamtkonzept für den Gneisenaubering solle nun am 5. Februar 2014 in einer Infoveranstaltung präsentiert werden. “Dieser Termin wurde dann kurzfristig abgesagt”, so Erasmy am Donnerstagabend. “Warum, wissen wir bis heute nicht.”

Daraufhin haken CDU, SPD, Grüne, Freie Wähler und Linke am 18. Februar 2014 im Stadtrat nach. Wann das Konzept zur Entwicklung des Gneisenaugeländes im Stadtteil vorgestellt werde?, wollten die Fraktionen wissen. Die Antwort aus dem Birk-Dezernat: “Der bisher im Dezernat II erarbeitete Entwurf bedarf noch verwaltungsinterne Abstimmung, der in den nächsten Wochen erfolgen soll. Danach kann das Konzept im Ortsbeirat und der Bürgerschaft vorgestellt werden.” Vom fehlerhaften Deutsch einmal abgesehen: In Trier-West warten Beirat und Bürger weiterhin auf die Präsentation des Konzepts. Seine Frage formulierte Erasmy als scharfe Kritik: “Wie”, so der Ortsvorsteher, “soll denn gebaut oder saniert werden, wenn nicht einmal Studie und Konzept vorliegen?” Nur guter Wille und beste Absichten an der Spitze des Dezernats reichten eben nicht aus.


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Wiederum knapp zwei Jahre später ist Erasmys Geduld und die seiner Kollegen offenbar endgültig aufgebraucht. Im Dezember 2014 hatte der Christdemokrat kurzzeitig neue Hoffnung geschöpft: Birk wagte sich damals selbst in die Höhle der Löwen, zeigte sich im Beirat angriffslustig und gut aufgelegt. Doch der kurze grüne Frühling hielt nicht lange vor. Das Jahr ging zu Ende, das neue verstrich, ohne dass die Ankündigungen umgesetzt worden wären. Anfang November griff Erasmy erneut zu Feder. Wieder bohrte er nach, wieder verlangte er Auskunft über Zeitplan und Konzept.

Ortsvorsteher Horst Erasmy (CDU). Foto: CDU Trier

Ortsvorsteher Horst Erasmy (CDU). Foto: CDU Trier

Das Antwortschreiben aus dem Dezernat der Grünen erreichte den Christdemokraten knapp zwei Wochen später. Verklausuliert dreht sich auch darin erneut alles um die im Westen inzwischen berühmt-berüchtigten “verwaltungsinternen Abstimmungen”. Diesmal bekommt die Gebäudewirtschaft den Schwarzen Peter zugeschoben. Denn für Planung und Umsetzung der Baumaßnahme sei insbesondere der Einsatz von Mitarbeitern aus der Gebäudewirtschaft unerlässlich. Dort ist Dezernent Andreas Ludwig (CDU) gerade in einer Phase der Umstrukturierung. Einer Handvoll Mitarbeitern mit unbefristeten Verträgen steht die doppelte Anzahl mit befristeten Verträgen gegenüber. Ludwig will das ändern, um mehr Effektivität in der Abteilung zu erreichen.

“Das hat keinen Sinn!”

Zupass kommt der Grünen bei ihren Ausflüchten ferner die aktuelle Arbeit in der Flüchtlingsunterbringung. Dafür ist Birks Dezernat zuständig. Nun fehlten eben die personellen Ressourcen. “Das ist der Gipfel”, wetterte Erasmy am Donnerstagabend, “jetzt müssen die Flüchtlinge, die bei uns hier im Stadtteil sehr willkommen sind, als Entschuldigung dafür herhalten, dass Frau Birk nichts auf die Reihe bekommt.” Der Christdemokrat verlangt Antworten. Antworten auf die Fragen, warum die Kosten für die neue Kindertagesstätte “Bauspielplatz” von ursprünglich rund 800.000 Euro auf inzwischen 2,8 Millionen Euro gestiegen sind, warum die Sanierung der Stützmauer zwischen Trierweilerweg und Gneisenaubering aus dem Topf der “Sozialen Stadt” bezahlt wird, und warum die Durchfahrt im Irminenwingert nach einem Jahr immer noch gesperrt, die Sanierung der städtischen Wohnungen weiter in der Warteschleife ist?


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Birks Brief vom 11. November an Erasmy


Anders als jene im akademischen Elfenbeinturm auf der rechten Moselseite wissen Erasmy und seine Mitstreiter um die soziale und politische Sprengkraft der Verschleppungspolitik aus dem Birk-Dezernat für den Trierer Westen. In keinem anderen Stadtteil war die Beteiligung an den letzten Wahlen so niedrig wie in Trier-West. Seit Monaten ist NPD-Funktionär Safet Babic verstärkt im Stadtteil unterwegs. Auch am Donnerstagmorgen schlich der Rechtsradikale durch die Eurener Straße und den Gneisenaubering und schüttelte Hände. Am 13. März ist Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Die könnte für die demokratischen Parteien von der CDU bis zu den Grünen im Trierer Westen zum Desaster werden.

Auf den jüngsten Brief Birks will Erasmy übrigens nicht mehr antworten. “Macht sowieso keinen Sinn”, sagt er. Auch darin hat er die Unterstützung des Beirates. Das ist keine Resignation, sondern die bewusste Änderung der Taktik. Lauter will er werden nach dem Jahreswechsel, aggressiver und fordernder. Die Menschen im Stadtteil will er mobilisieren. Zwischen den Jahren wollen er und seine Kollegen, mit Kamera, Schreibblock und Stiften bewaffnet, dokumentieren, wo und wie es im Stadtteil brennt. “Das Ergebnis werden wir dann öffentlich präsentieren”, kündigte er am Donnerstagabend an, “vielleicht bewegt sich ja dann etwas.” Läuft auch die Taktik ins Leere, muss Erasmy vielleicht doch auf dem Standesamt vorstellig werden. Aber zumindest diese eine Chance will er sich vorher wohl noch gönnen. (et)


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 8 Kommentare

8 Kommentare zu “Wir fühlen uns belogen und betrogen”

  1. Pit

    Gut dass Sie wieder da sind, das hat gefehlt!

     
  2. PaulM

    Puuh. Das ist Birk-Bashing auf letztem Niveau.
    Ich verstehe es nicht. Seit wann gehört:
    – Sanierung Stützwand Trierweilerwg
    – Mehrkosten KIndergarten
    – Durchfahrt Irminenwingert
    – andere Baustudien

    zum “Birk-Amt”.
    Ist dafür nicht das Bauamt verantwortlich? Das, wo nun die befristeten “Könner” zu unbefristeten Könnern umgewandelt werden? Das kann ja dann richtig lustig werden, wenn die, die vorher wenigstens noch Druck hatte, “es gut zu machen”, dann auf einem Versorgungsposten weiter machen können.

    Ich denke, hier müsste mal nachgesehen werden – aber immer drauf auf Birk.

    Mir fallen direkt ein paar Fragen ein:
    1.)
    Wieso hat man eigentlich den ersten Preis für den KIndergarten Filsch an einen Entwurf gegeben, der nur fast doppelt !!!!!! so teuer werden soll, als geplant.
    Profis hätten doch erkannt, dass das viel zu teuer wird!

    2.)
    Egebrtschule. Da wird nun an einem weiteren Konzept gedoktert. Ein Innenarchitekt aus Saarbrücken darf sich austoben, obwohl wohl vor allem baukonstruktuktive ursachen und Versäumnisse aus dem Bauamt Grund waren.
    Hauptsache noch ein Konzept, das Geld kostet.

    3.)
    Turnhallen…. altes Lied.

    4.)

    Hier steckt doch das im Brunnen, was viele Menschen aus der Stadt direkt betrifft und ich wette, das ist auch das Problem in Trier West! Da geht es doch um die Gebäude!

     
    • Silke

      Ich weiss nicht ob Sie tagtäglich mit Frau Birk zusammen arbeiten müssen?! Wenn ein gutes halbes Dutzend Mitarbeiter einen Versetzungsantrag stellt, kann irgend etwas nicht stimmen. Herr Erasmy wird schon wissen was er sagt, immerhin muss er seit Jahren mit Frau Birk “zusammen arbeiten”. Jetzt ist K.T welche ja angeblich immer alles sabotiert hat weg, jetzt müsste es doch flutschen, tuts aber nicht. Ist das nicht komisch?

       
  3. Westler

    @OaulM
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Horst Erasmy will wissen, warum die Stützmauer aus dem Fonds “SozialeStadt” bezahlt wird und nicht aus dem Etat des Bauamts. Der Fonds ist eigentlich nur für “soziale Projekte” da und nicht für Bauvorhaben!
    Kitas und Kindergärten gehören -auch die Nauten- zum Dezernat von Frau Birk (“SozialeStadt!”). Man sollte auch nicht die verschiedenen Versäumnisse und Fehler (Tunhallen, Flisch etc.) gegeneinander aufwiegen sondern einzeln betrachten. Nur weil dort was falsch gemacht wird, darf man es hier auch falsch machen!

     
  4. Paulm

    Ja prima. Wenn das stimmt, dass die Hälfte der Mitarbeiter einen Versetzungsantrag stellst, dann ist das in der Tat schlimm genug. Wenn dem aber wirklich so ist, dann ist es vor allem einen eine Sache für den Betriebsrat und für den Oberbürgermeister!

    Mich wundert nur, dass davon noch nie was in der Presse zu lesen war.
    Klar darf man nicht je mehr Fehler machen, umso mehr Fehler bei den anderen Ämtern gemacht werden. Ich will nur nicht dauernd lesen, dass es immer nur an einem liegt, wo die anderen Fehler doch mehr als offensichtlich sind

     
    • Silke

      Doch das hat schon mal in der Presse gestanden, ich weiß im Moment nur leider nicht wo. Vielleicht google fragen!

       
  5. F. Schneider

    Herr Erasmy hat ja Recht mit dem Inhalt seiner Kritik. Worin er aber kein Recht hat ist, das nur Trier-West schlecht dasteht. 6 Jahre Warten auf Sanierung Städtischer Wohnhäuser? In Kürenz ( Riverisstraße) hat das die Verwaltung seit 1996 !bis heute nicht gepackt-unter anderem mit dem Verweis auf die sanierungen in Tr-West( Mangrichstraße), die alles blockieren. Quelle: Bürgerhaushalt. Oder die Dreckecken: Moselbahngelände Nord, ebenfalls Riverisstraße od. Metternichstraße : Auch da passiert nix.

     
  6. J. Kasel

    Frau Birk macht die Fehler bestimmt nicht alleine, weil da Vieles im Rathaus nicht stimmt. Sie steht aber an der Spitze des Dezernats und wird auch nicht ganz so schlecht dafür bezahlt. Also trägt sie die Verantwortung und muss dafür sorgen, dass die Dinge laufen. Wie das ist ihre Sache, dafür wird sie bezahlt. Der Chef eines Unternehmens kann sich auch nicht rausreden, wenn etwas nicht klappt in seinem Betrieb. Denn er trägt letztlich auch die Verantwortung.

     

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